Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regen

Navigation:
„Viele gute Räume für gute Bildung“

Rodenberg / Schule „Viele gute Räume für gute Bildung“

Am Rodenberger Schulzentrum ist das zweite Richtfest binnen drei Jahren und das vierte seit dem Baubeginn 1975 gefeiert worden. Der vorerst letzte Abschnitt umfasst fünf Klassen-, einen Fachunterrichts- und einen Gruppenraum sowie ein Lehrerzimmer zur Ergänzung der hier angesiedelten Integrierten Gesamtschule (IGS). Sie sollen rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahrs fertig werden. Die Gäste warfen auch einen Blick in den soeben sanierten Fachunterrichtstrakt.

Voriger Artikel
Rotkäppchen in der IGS auf Abwegen
Nächster Artikel
Firmlinge suchen den Kontakt zu Menschen

Naber schlägt den Nagel: Zimmermann Carsten Harmening assistiert der Schulleiterin.

Rodenberg (nah). „Wir freuen uns über viele gute Räume für gute Bildung“, erklärte Leiterin Brigitte Naber vor Vertretern aus Politik und Schule, Handwerk und Nachbarschaft. Sie sehe die Bereitschaft des Landkreises als ein Zeichen der „Wertschätzung“, die die hiesige Bildungsstätte erfahre.

Naber kletterte selbst aufs Dach, um den letzten symbolischen Nagel in einen Balken zu schlagen, begleitet vom rhythmischen Klatschen der Zuschauer. Dass der mächtige Stahlstift am Ende recht krumm aus dem Holz ragte, bedeute für sie ein nochmaliges Üben – „bei einem weiteren Richtfest“.

Landrat Jörg Farr griff die Bemerkung auf: „Der Balken ist vielleicht die Grundlage für den zweiten und dritten Stock.“ Doch zuvor sei mit spitzem Bleistift zu rechnen: 4,3 Millionen Euro habe der Landkreis in den letzten Jahren am Schulstandort Rodenberg investiert. Diese Summe müsse eingehalten werden. Die jüngsten Abschnitte kosteten 1,4 Millionen Euro (Erweiterung) und 760.000 Euro (Fachunterrichtstrakt). Gleichwohl stünden „alle Fraktionen und Gruppen im Kreistag“ hinter dem Projekt.

Farr sah in der „IGS die bestmögliche Förderung, dass kein Kind auf der Strecke bleiben muss“. Das Projekt komme indes nicht nur der schulischen Bildung zugute: „Wir sichern hier auch die Arbeitsplätze des Handwerks in Schaumburg.“

Mit Wortspielereien ging Naber auf die unterschiedlichen Farben der verschiedenen Bauabschnitte ein: Dem früheren Gelb und Grün folge nun Rot: „Doch unsere Ampel soll immer auf Grün stehen.“ Der demographische Wandel dürfte indes einen Umweg um Rodenberg gemacht haben: „Wir sind bislang nicht betroffen“, betonte sie mit Hinweis auf jetzt 30 Klassen gegenüber 28 im Vorjahr.

Einen besonderen Dank richtete Naber an die Schüler, die noch in Containern den täglichen Unterricht absolvieren müssen: Sie werden nach dem Sommer die neuen Räume beziehen dürfen.

Einen ersten Eindruck davon erhielten die Besucher dank der Erläuterungen von Architekt Marcus Ballosch. Unterdessen war Zimmermann Carsten Harmening längst vom Dach geklettert. In Versform hatte er den Richtspruch ausgebracht und erst im zweiten Versuch das Schnapsglas zerbrechen können.

„Macht nichts“, tröstete Landrat Farr nach dem vom Handwerker spontan befürchteten „schlechten Omen“: „Es ist ja am Neubau zerbrochen.“ Harmening hatte sich zunächst eine alte Hauswand als vergebliches Ziel gesucht.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg