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Volksbank schenkt der CDU ein offenes Ohr

Rodenberg / Vorsitzender führt Gespräch mit Chefetage Volksbank schenkt der CDU ein offenes Ohr

Die Rodenberger CDU hätte sich die Ohrfeige ersparen können, wenn sie ihre Vision für die Innenstadt nicht an der Volksbank Hameln/Stadthagen vorbei in der Öffentlichkeit verbreitet hätte.

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Über das Volksbankgebäude in Rodenberg kann erst verhandelt werden, wenn ein Investor konkrete Vorschläge macht.

Quelle: bab

Rodenberg (bab). CDU-Ortsverbandsvorsitzender Erhard Steege musste lernen: Ein persönliches Gespräch in der Chefetage, das nun im Nachhinein geführt worden ist, wäre wohl angemessener gewesen. Die Volksbank hat das klargestellt, ist aber nicht nachtragend und zeigt sich sogar „gesprächsbereit“. Die Formen sollte die CDU aber künftig wahren, denn die Bank möchte nicht als Wahlkampfhelfer missbraucht werden und sich erst wieder darüber unterhalten, wenn ein konkreter Investor verhandelbare Vorschläge unterbreite.

Eine „ein bisschen komische Vorgehensweise“, beschreibt Volksbank-Vorstand Heinz-Walter Wiedbrauck zurückhaltend seinen Eindruck von dem Vorstoß der CDU, in den das Kreditinstitut nicht eingebunden wurde. Wie berichtet, verfolgt die Partei den Plan, neue Märkte wie „Rossmann“, ein Schuhgeschäft und ein Bekleidungsladen genau da anzusiedeln, wo jetzt eine Volksbank-Geschäftsstelle und ein Privatgrundstück am Rodenberger Amtsplatz liegen. Dazu müsste der Investor die beiden Gebäude abreißen. Laut Projektentwickler Hans Georg Bruns, Geschäftsführer der „Bruns Immobilien“, der die Pläne in Rodenberg vorgestellt hatte, gebe es einen interessierten Investor. Doch mit der Volksbank war das Vorhaben nicht geklärt worden. „An den Vorstand ist niemand herangetreten“, bestätigt Wiedbrauck. „Wir waren auch nicht eingeladen“, fügt er hinzu. So gab es von der Bank erstmal eine klare Absage.

Der Rodenberger CDU-Vorsitzende, der bisher Bruns den Kontakt zur Volksbank halten lies, hat sich nach dem „Nein“ nun selbst an das Kreditinstitut gewandt. Nach einem Gespräch mit dem Prokuristen, „sind wir zum Schluss gekommen, dass ich direkt an den Vorstand herantreten soll“, berichtet Steege. Das Ergebnis aus dem Gespräch mit Vorstandsvorsitzendem Wiedbrauck sei: „Die Volksbank ist sehr wohl bereit, über ihre Immobilie zu verhandeln.“ Der CDU-Vorsitzende ist froh, weil dieses Projekt es wirklich verdient habe. „Wir wollen was erreichen für die Stadt Rodenberg“, begründet Steege.

„Ich bin nicht bereit, Munition für den Kommunalwahlkampf zu liefern“, stellt Volksbank-Chef Wiedbrauck klar. Deshalb komme Verhandeln erst infrage, wenn ein Investor greifbare Konditionen vorlege.

Der politische Prozess in der Stadt Rodenberg der für die Umsetzung nötig ist, steht der CDU jetzt noch bevor. „Wir werden den entsprechenden Antrag formgerecht stellen“, kündigt Steege an. Bisher habe er auf die Pläne der CDU viele positive Rückmeldungen erhalten.

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