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Rodenberg Von Hammerstein ist Ratsvorsitzender
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Von Hammerstein ist Ratsvorsitzender
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00:16 12.11.2016
Quelle: pr.
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Rodenberg

Auch die Vertretung im Wasserverband Nordschauburg wurde per Kampfabstimmung entschieden. Ansonsten war sich der Rat einig. Das Gremium umfasst 33 Stimmberechtigte. Die siebenköpfige CDU-Fraktion benannte Erhard Steege als Sprecher. Chefin der ebenso großen WGSR-Fraktion ist Nicole Wehner. Die drei Grünen und FDP-Politikerin Marlies Berndt Büschen bilden eine Gruppe, ihr Sprecher ist Karsten Dohmeyer. Die SPD (zwölf Mandate) geht mit Egbert Gelfert zusammen, Gruppensprecher ist Hans-Dieter Brand. Hinzu kommt die neuerdings parteilose Christel Oberheide. Auch Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla hat eine Stimme.

Auf Vorschlag der CDU wurde Börries von Hammerstein einstimmig zum Ratsvorsitzenden gewählt. Dieser sprach sich für sachliche Auseinandersetzungen aus, die niemals verletzend seien dürfen. Zu von Hammersteins erstem Stellvertreter wählte der Rat Frank Witte (SPD). Zweiter Stellvertreter ist Udo Meyer (WGSR).

Dohmeyer bekommt Sitz für Grüne

In den nicht öffentlich tagenden Samtgemeindeausschuss wurden acht Ratsmitglieder entsandt, das sind zwei mehr als zwingend nötig. Die SPD nominierte Brand, Uwe Heilmann und Frank Witte – damit verzichteten die Sozialdemokraten darauf, den Lauenauer Bürgermeister Wilfried Mundt in das strategisch wichtige Gremium zu setzen. Mundt hatte bei der Kommunalwahl mit 994 Stimmen das deutlich beste SPD-Ergebnis erzielt. Die CDU entsandte von Hammerstein und Steege in den Samtgemeindeausschuss. Die WGSR benannte Wehner und Ralf Sassmann. Für die Grünen bekam Dohmeyer einen Sitz.

Patt im ersten Wahlgang

Bei der Wahl zum ersten ehrenamtlichen Stellvertreter des Samtgemeindebürgermeisters gab es die erste Kampfabstimmung. SPD-Sprecher Brand und WGSR-Politiker Sassmann waren vorgeschlagen worden. Brand setzte sich mit 17:15 Stimmen durch. Sassmann trat anschließend in geheimer Wahl gegen Steege für den zweiten Stellvertreter an. Im ersten Wahlgang gab es ein Patt – während der Wiederholung betrat der zunächst abwesende CDU-Ratsherr Thorsten Lück den Ratskellersaal und gab seine Stimme ebenfalls ab. Steege siegte mit 17:16 Stimmen, Sassmann nahm’s gelassen. „War einen Versuch wert“, sagte der Rodenberger, der bei der Kommunalwahl mit fast 1000 Stimmen Vorsprung das beste Einzelergebnis eingefahren hatte.

Für die Versammlung des Wasserverbandes schlug die SPD Uwe Heilmann vor. Die WGSR schickte Georg Hudalla ins Rennen, die CDU Patricia Kasper. Im ersten Wahlgang erhielt keiner die absolute Mehrheit, Hudalla lag aber mit 16 Stimmen klar vorn. Daraufhin zogen Heilmann und Kasper zurück, Hudalla wurde einstimmig gewählt. Sein Stellvertreter wurde – auch nach Kampfabstimmung – Dohmeyer. gus

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