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Vorbehalte bleiben

Bürgerinformation zum B65-Ausbau Vorbehalte bleiben

Der Ausbau der B65 ist laut Rodenbergs Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla politisch gesehen ein eigentümliches Thema. Deswegen ist eine Sitzung von Samtgemeinde- und Stadtausschuss für den 16. November anberaumt. Gleichzeitig soll der Termin als offnene Bürgerinformationsveranstaltung dienen.

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Dass die B65 ausgebaut werden soll, steht zur Debatte. Wie die Planungen dazu aussehen, wird am Donnerstag vorgestellt.

Quelle: gus

Rodenberg. Zu einer gemeinsamen Sitzung treffen sich der Ausschuss für Planungs-, Bau- und Umweltschutzangelegenheiten der Samtgemeinde Rodenberg und der Stadtausschuss für Bauangelegenheiten, Stadtentwicklung und Umwelt am Donnerstag, 16. November.

Doch verbirgt sich hinter dieser gemeinsamen Sitzung mehr. Gedacht ist sie als offene Bürgerinformationsversammlung zum Stand der Planung zum Ausbau der B65 zwischen Algesdorf und Bad Nenndorf. Los geht es um 19 Uhr im Forum der IGS Rodenberg, Suntalstraße 17. Hudalla und sein Baufachbereichsleiter, Jörg Döpke, hoffen auf eine rege Beteiligung der Bürger.

„Wir wollen hier vor Ort informieren und Gelegenheit zur Beratung geben“, erklärte Döpke. Über den aktuellen Planungsstand werden die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie der Landkreis berichten. „Den Planern ist bekannt, dass Vorbehalte bestehen“, so Döpke. Die Bürger sollen Gelegenheit zur Bewertung der Planungen bekommen. Sowohl Kritik als auch Anregungen werden dann in einem Protokoll dokumentiert und an die Planer weitergeleitet.

Mehr Verkehr in Algesdorf

Aus Hudallas Sicht bringt der Ausbau ein „weites Spannungsfeld“ mit sich. Den Rodenbergern geht es dabei vor allem um den Umbau der Kreuzung Drei Steine. Doch auch der erwartete zunehmende Verkehr durch Algesdorf ist ein großes Thema. Grundeigentümer, Landwirte und Umweltschützer kritisieren zudem den Verbrauch von etwa 44 Hektar Land für den Ausbau.

Dies sei nicht nur ein Eingriff in die Landwirtschaft, sondern auch in die Landschaft. „Das ist schon viel Landschaft, die da verbraucht wird“, meinte Döpke. Mit eineem großen Brückenbauwerk vor den Toren Rodenbergs nähme man die Deisterstadt von Hannover kommend ganz anders wahr, sind sich Döpke und Hudalla einig. Döpke erwartet von den Planern deutliche Informationen, beispielsweise was den Emissionsschutz angeht. göt

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