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Wappen schlägt Mühle

Diskussion um Wirtschaftsschau-Plakate Wappen schlägt Mühle

Zwei Plakatentwürfe für die Wirtschaftsschau (20. bis 22. März) haben den Ausschuss für Wirtschaft und Fremdenverkehr mehr beschäftigt als eine Anhebung der Standgebühren.

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Noch ist die finale Version eines Plakats für die Wirtschaftsschsau nicht gefunden. Das Bild zeigt einen Vorschlag der Grafiker, mit dem die Politiker nicht ganz einverstandne waren.

Quelle: pr.

Rodenberg. Die Werbetafeln eines Grafikers wären fast komplett durchgefallen – nur wegen der knappen Zeit einigten sich die Politiker auf einen Kompromiss. Zur Auswahl für das Plakat standen ein Entwurf mit Windmühle und einer mit der Kinkeldey-Figur. Die Schriftzüge waren identisch.

Erhard Steege (CDU) kritisierte die Anordnung des Begriffs „Wirtschaftsschau“ – das Wort zieht sich im rechten Winkel um den linken und den oberen Rand des Entwurfs und wird von einem dicken Punkt getrennt. Steege forderte, der Begriff soll in großen Lettern ganz oben stehen. Dem schlossen sich Karsten Dohmeyer (Grüne) und Börries von Hammerstein (CDU) an.

Günther Wehrhahn gab zu bedenken, dass sich Grafiker Gedanken um die Plakate gemacht haben. Der Umbruch des Wortes „Wirtschaftsschau“ sei zustande gekommen, um größere Buchstaben verwenden zu können. Doch die Politiker wollten auch keines der beiden Symbole und plädierten für das Samtgemeinde-Wappen – Mühle und Bierbrauer fielen also durch. Der Rest des Plakats solle wegen der Kürze der Zeit im Groben so bleiben, wie die Grafiker es vorgelegt haben. Diesem Vorschlag von Hammersteins folgte der Ausschuss. Von Hammerstein forderte aber auch, dass anschließend mit mehr Vorlauf ein zeitloses Plakat für die Schau in 2018 entwickelt wird.

Die Meinungen gingen dazu, ob jedes Jahr ein neues Plakat entworfen werden soll, oder ein Muster, bei dem nur die alternierenden Ausstellungsorte – Lauenau und Rodenberg – zu ändern wären, ebenfalls auseinander. Kritiker einer solchen Lösung führten an, dass auch Symbol und Farben gewechselt werden müssten.

Die Verwaltung schlug darüber hinaus vor, die Standpreise in der Halle am Sportgelände von 25 auf 30 Euro anzuheben, die Tarife auf der Freifläche sollten von zehn auf 15 Euro steigen. Dies würde die Zuschüsse der Samtgemeinde von zuletzt 42,25 auf 29,48 Prozent reduzieren. Andererseits soll der Preis für Strom unverändert verbleiben. Die Preise waren nach Worten Ingo Heusers (Verwaltung) seit 2005 nicht angehoben worden.

Karl-Minne Braaksma (SPD) gab zu bedenken, dass der Wirtschaftsausschuss lediglich entscheiden kann, wie viel Geld die Samtgemeinde für die Bezuschussung der Wirtschaftsschau bereitstellt. An den Quadratmeter-Tarifen habe die Politik nichts zu fummeln, dies sei Sache der Verwaltung.

Als Zuschussbudget wurden 45 000 Euro beschlossen. Damit steht aber auch die Tarifanhebung fest, denn diese Zuschusssummewürde laut Kalkulation lediglich bei den höheren Preisen ausreichen. gus

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