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Warten auf den Zugang

Rodenberger Aue Warten auf den Zugang

Ob die von der Stadt geplanten Änderungen am Ufer der Rodenberger Aue noch in diesem Jahr realisiert werden, ist in der Schwebe. Möglicherweise verschiebt sich die als Aufwertung gedachte Maßnahme ins kommende Jahr.

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RODENBERG. Als die CDU Ende 2014 mit ihrem Wunsch vorpreschte, die Aue im Bereich Burgwallpark und Wäschehaus besser zugänglich zu machen, traf dies auf viel positive Resonanz. Nach dem Motto: Warum ist vorher noch niemand darauf gekommen? Doch in der Folge verschwand das Projekt aus dem öffentlichen Diskurs, weil die Sanierung des Wäschehauses, die Umgestaltung des Amtsplatzes und die Zukunft des Hotel Stockholm in den Fokus traten. Dennoch sind die Planungen stetig vorangeschritten.

Ohnehin ist mittlerweile weit mehr geplant, als die CDU im Sinn hatte. Diese wollte einen Zugang zum Ufer schaffen und eine Art Insel, auf der sich insbesondere Kinder aufhalten können, um den Fluss hautnah und nicht nur aus moderater Ferne erleben zu können. Dafür sollte eine Summe im unteren fünfstelligen Euro-Bereich in den Haushalt gestellt werden.

Neuer Lösungsweg in Arbeit

Doch der Landkreis riet der Stadt zu einem größeren Wurf: Renaturierung in Einheit mit besserem Ufer-Zugang. Die Kosten würden zwar auf rund 110000 Euro anwachsen, aber zu 90 Prozent würde die Maßnahme vom Amt für Wasser, Küsten und Naturschutz bezuschusst. Der Förderbescheid dazu trudelte Anfang 2017 ein. Eigentlich sollten die Arbeiten im September starten. Weil geplant war, die Baustelle über eine landwirtschaftliche Fläche zu erschließen, kam nur die Zeit nach der Ernte infrage, wie Arno Fatzler, stellvertretender Baufachbereichsleiter, erklärt.

Allerdings gestalteten sich die Verhandlungen mit dem Eigentümer über einen finanziellen Ausgleich derart zäh, dass die Verwaltung von dieser Variante abrückte. Eine andere Lösung sei mittlerweile so gut wie spruchreif, doch Fatzler wollte noch keine Details nennen – erst sollen die entsprechenden Verträge unterzeichnet sein.

Landkreis am Steuer

Klappt das, dann wäre die Stadt auch nicht mehr an einen Starttermin im September gebunden, weil die landwirtschaftlichen Belange eine untergeordnete Rolle spielten. Da die Arbeiten auch bei Frost erledigt werden könnten, wäre Fatzler zufolge ein Startschuss auch im kommenden Winter denkbar – sofern nicht doch noch in diesem Jahr begonnen wird.

Die zweite geplante Renaturierungsmaßnahme, die hinter der K53 umgesetzt werden soll, wird derweil bereits vorbereitet. Davon zeugen die pink gefärbten Holzpflöcke in dem Bereich. Dort führt der Landkreis selbst Regie. Ein wenig mehr Hochwasserschutz wegen des zunehmenden Retensionsraums wird das auch mit sich bringen. Fatzler rechnet aber nicht damit, dass sich das zusätzliche Volumen spürbar auswirkt, wenn die Aue das nächste Mal über die Ufer tritt. gus

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