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Was raus muss, muss raus

Samtgemeinde Rodenberg / Kläranlage Was raus muss, muss raus

Einen kleinen Umweg unternimmt derzeit das Abwasser aus der Samtgemeinde Rodenberg. Das Klärwerk an der B442 bei Lauenau erhält eine neue Rechenanlage.

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Kein schöner Anblick: Bevor die neue Rechenanlage eingebaut wird, wird das Durchlaufbecken erst wieder hergerichtet.

Quelle: kle

Samtgemeinde Rodenberg. Bis zu deren Inbetriebnahme wird das Abwasser zur Vorreinigung durch ein Provisorium geschickt. Die gesamte Maßnahme lässt sich die Samtgemeinde rund 120.000 Euro kosten.

 Wenn in einer Kläranlage von einer Rechenanlage die Rede ist, dann ist damit selbstverständlich kein überdimensionaler Taschenrechner gemeint. Der Grobrechen bildet die erste Station, in der das Abwasser aus den Haushalten über die Druckrohrleitungen ankommt und die den ersten Unrat herausfiltert.

 Über die Jahre hat sich das Klärwerk stetig verändert, wurde erweitert und an den nötigen Stellen umgebaut oder saniert. Nun war die Rechenanlage an der Reihe. Diese hatte mittlerweile um die 30 bis 40 Jahre auf dem Buckel, erklärt Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann. Deshalb wird die in die Jahre gekommene Anlage jetzt ersetzt.

 Bevor das neue Gerät allerdings eingebaut und in Betrieb genommen werden kann, soll zunächst das Durchlaufbecken, zu dem die Anlage gehört und in das das Abwasser als erstes einfließt, auf Vordermann gebracht werden – sprich: Die Wände werden gereinigt und neu beschichtet, alles Korrodierte wird abgetragen und der Beton instand gesetzt.   kle

 „Wir nehmen an dieser Stelle immer einiges an Geld an die Hand, mindestens in der Höhe der jährlichen Abschreibungen“, so Heilmann. Dadurch soll die Qualität des Wassers, das im Anschluss an die Reinigung in die Rodenberger Aue abfließt, gewährleistet bleiben.

 Die 120000 Euro umfassen das gesamte Projekt, also die neue Anlage, die Reinigung und den Mietrechen. Die Arbeiten haben vorige Woche begonnen, mit der Fertigstellung rechnet Björn Ladage vom Tiefbauamt der Samtgemeinde in etwa zwei Wochen. Von dem Übergang werde der Bürger aber nichts mitbekommen, auch die laufenden Arbeiten blieben dank des Provisoriums für den Verbraucher unbemerkt.kle

 Kein schöner Anblick: Bevor die neue Rechenanlage eingebaut wird, wird das Durchlaufbecken erst wieder hergerichtet.

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