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Wehrhahn kommt überparteilich gut an

Rodenberg / Samtgemeindebürgermeisterwahl Wehrhahn kommt überparteilich gut an

In knapp einem Jahr wird der Chefsessel im Rodenberger Rathaus neu besetzt. Dann haben die Einwohner der Samtgemeinde die Wahl, wer sie für die kommenden acht Jahre vertreten soll.

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Quelle: dpa

Rodenberg. „Die SPD will am Dienstag, 22. Oktober, bei einer erweiterten SPD-Samtgemeinde-Vorstandssitzung das Verfahren um die Kandidatenkür in Gang setzen“, sagt der Samtgemeinde-Verbandsvorsitzende Uwe Märtens. Sowohl Finanzwirtschaftsleiter Sven Janisch als auch Hauptamtsleiter Günther Wehrhahn seien im Bewerberpool. „Wir haben das Glück, mehrere qualifizierte Bewerber zu haben“ freut sich Märtens. Außer den beiden genannten stehe eventuell noch eine dritte Person in den Startlöchern, SPD-Favorit zu werden.
Die Kandidatenkür soll jedoch erst im Februar oder März erfolgen. Bis dahin wolle man die Erfordernisse der Bewerber an das Amt und die eigene Person klären. Dieses Verfahren müsse so sachlich wie möglich vom Vorstand begleitet werden, „das wird eine schwierige Aufgabe“, meint Märtens. Letztendlich werde es ein Ergebnis geben, dass der Mehrheit gefällt, bestimmt jedoch nicht allen. Die Ankündigung des Rodenberger CDU-Amtsverbandsvorsitzenden Roland Tilgner, die CDU würde auch Wehrhahn unterstützen, sollte dieser nicht SPD-Kandidat werden, nimmt Märtens gelassen. „Das sind politische Spielchen. Schöner wäre es, wenn die CDU auch sagen könnte, dass sie zwei qualifizierte Bewerber hat.“
Roland Tilgner berichtet dieser Zeitung auf Nachfrage, dass die CDU sehr wohl einen qualifizierten Kandidaten hat. Wer dies sei, wollte Tilgner nicht sagen. Der Bewerberpool bestünde indessen aus mehr als einer Person. Eine Unterstützung Wehrhans sei weiterhin eine Option. Erhard Steege, der nach eigenen Angaben vor drei Wochen seine Bewerbung als Kandidat für das Rodenberger Samtgemeindebürgermeisteramt zurückgezogen hatte, bewirbt sich nun in Bad Nenndorf als CDU-Kandidat für den Samtgemeindebürgermeistersessel. „Meine Entscheidung, nicht für Rodenberg zu kandidieren, ist aus CDU-internen Gründen gefallen“, sagt er. Nach reichlicher Abwägung sei er damit der Anfrage des Vorstandes nachgekommen.
Die Wählergemeinschaft Rodenberg (WGR) will vorerst keinen eigenen Kandidaten ins Rennen ums Samtgemeindebürgermeisteramt schicken. „Wir warten, welche Kandidaten die großen Parteien küren, dann entscheiden wir uns“, sagt Vorsitzender Ralf Sassmann. Sollte die WGR in diesen keinen geeigneten Kandidaten sehen, „müsse ein eigener aus dem Hut gezaubert werden“. Grundsätzlich sei die WGR Günther Wehrhahn zugetan.

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