Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -6 ° Sprühregen

Navigation:
Weiteres Baugebiet zwischen Rodenberg und Algesdorf geplant

Ein Riese soll wachsen Weiteres Baugebiet zwischen Rodenberg und Algesdorf geplant

 Die Stadt Rodenberg bekommt ein neues Baugebiet. Das Areal Am Steinriesen wird um einen zweiten Abschnitt erweitert, und zwar recht zügig: Bereits im Oktober soll die Vermarktung der Parzellen beginnen.

Voriger Artikel
Schwangere Freundin mit Kabel geschlagen
Nächster Artikel
18 Wohnungen und eine Straße an der Aue

Zwischen Rodenberg und Algesdorf stehen künftig weitere Wohnhäuser.

Quelle: Montage: Harmening

Rodenberg/Algesdorf (gus). Ganz beiläufig hatte Jörg Döpke, Leiter des Bauamtes, das Vorhaben im zuständigen Fachausschuss der Samtgemeinde erwähnt. Denn diese muss den Flächennutzungsplan (F-Plan) entsprechend ändern. Auf Nachfrage bestätigte Döpke, dass sich inder Deisterstadt etwas tut in Sachen Baugebiete.

 „Die Stadt muss sich weiter entwickeln, dazu brauchen wir neue Baugrundstücke“, so Döpke. Mit der Zunahme an Gewerbeflächen an der Autobahn entstünden zusätzliche Arbeitsplätze. Auch zur Sicherung der Kaufkraft sei es sinnvoll, mehr Wohnraum zu schaffen. Dies gilt in gleichem Maße für den Flecken Lauenau, wo über Am Hoppenberg II aber bereits bei den Haushaltsberatungen im Winter diskutiert worden war. Wenn die Samtgemeinde den F-Plan nun schon modifizieren muss, kann sie dies gleich an beiden Stellen tun.

 96 Bauplätze sollen auf der Fläche zwischen Rodenberg und Algesdorf entstehen. Die Kreisstraße 53 erhält dann auch gegenüber dem Areal Auf der Kammer IV eine Siedlungsstruktur. Allerdings wird der Lückenschluss bis Algesdorf noch nicht ganz hergestellt. Etwa die Hälfte der Distanz soll laut Döpke bebaut werden.

 Das Gebiet Am Steinriesen war vor rund 20 Jahren aus der Taufe gehoben worden. Mit 96 Grundstücken entspricht Am Steinriesen II in etwa der Größe der Neubaugebiete Leimkaute I und II. Bei beiden hatte der Grundstücksverkauf ausgesprochen zügig geklappt.

 Derzeit wickelt die Verwaltung die städtebaulichen Planungsschritte ab. Bei der ersten öffentlichen Auslegung des F-Plans hatte unter anderem die Landwirtschaftskammer darauf hingewiesen, dass ein Ersatz für wegfallende Agrarflächen zu prüfen ist. In der Tat: Der Landwirt, dem das künftige Bauland gehört, kann nur noch einmal ernten – danach ernten maximal noch Hobbygärtner Naturerzeugnisse auf der Fläche.

 Das Ziel, bereits im Oktober mit der Vermarktung zu beginnen, ist in Döpkes Augen nicht illusorisch. Es gelte einerseits, keine Zeit zu verlieren, und andererseits sollen die ersten Bauherren nach dem Winter loslegen können. Derzeit plant die Verwaltung noch, die Parzellen als kommunales Bauland zu vermakeln. So war es auch in der Leimkaute und Am Deister in Lauenau geschehen. Das Lauenauer Baugebiet Am Felsenkeller wird hingegen von der Sparkasse vermarktet.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg