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Rodenberg Wenige Überwege
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Wenige Überwege
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00:36 07.09.2014
Besonders auf dem Weg von Norden und Westen Richtung Grundschule müssen Fußgänger an ein paar Stellen die Augen gut offen halten. Einer der wenigen Zebrastreifen in Rodenberg befindet direkt gegenüber der Schule (1). Quelle: kle
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Von Kathrin Klette

Rodenberg. Er kennt die „Tücken“ der üblichen Schulwege in den Samtgemeinden, die die SN in einer kleinen Reihe vorstellen.
Dass sie nicht einfach irgendwo über die Straße laufen, sondern zuerst nach einer Ampel oder einem Zebrastreifen Ausschau halten sollen, lernen die meisten Kinder recht früh. Dumm nur, wenn unterwegs solche Querungshilfen auf sich warten lassen. In Rodenberg gebe es insgesamt nur recht wenige davon, sagt Henze.

In der Langen Straße befindet der einzige Zebrastreifen direkt gegenüber der Grundschule hinter der Auebrücke. Doch selbst dort sollten die Kinder Vorsicht walten lassen. Obwohl bei Geschwindigkeitsmessungen selten Verstöße festgestellt werden, äußerten viele Kinder den Eindruck, „dass dort zu schnell gefahren wird“, so Henze. Durch die Parkmöglichkeiten und haltende Autos, mit denen Schüler von ihren Eltern abgeliefert werden, sei das „eine recht unübersichtliche Ecke“, weshalb Kinder beim Überqueren des Zebrastreifens besonders aufmerksam sein sollten.

Gar keinen Überweg gibt es an der Suntalstraße, an der die IGS liegt, – dafür aber Mittelinseln. An solchen müssen Autofahrer zwar nicht anhalten, sie erleichtern aber das Überqueren der Straße. Wer von Norden aus die Grundschule oder die IGS ansteuert, muss – je nachdem, ob er entlang der Grover Straße oder des Bassebrink geht – zwei Stellen besonders im Auge behalten.

Am Ende der Straße Bassenbrink trifft diese mit gleich zwei weiteren zusammen: der Langen Straße und der Bahnhofstraße. „Auch dort wird eigentlich nicht zu schnell gefahren, trotzdem muss man an dieser Stelle aufpassen, weil sie recht unübersichtlich ist und es keine Querungshilfe gibt.“ An der Grover Straße fehlt dafür kurz hinter der Einmündung zum Bassenbrink ein Stück des Fußwegs auf der westlichen Straßenseite. Querungshilfen gebe es keine, die Kinder müssten demnach mit der gebotenen Vorsicht so über die Straße und später wieder zurück.

Leichter haben es da schon die Kinder, die die Grundschule von Süden oder Südwesten her aufsuchen, so Henze. Letztlich sei aber jeder Schulweg in Rodenberg zu meistern. Grundsätzlich sollten Eltern mit ihren zukünftigen Erstklässlern deren neuen Schulweg einige Male gemeinsam abgehen und sie auf solche Knotenpunkte aufmerksam machen.

Außerdem sollten die Kinder Stationen auf ihrem Schulweg kennen, die sie ansteuern können, falls unterwegs etwas passieren sollte – sei es die Adresse eines Freundes, Verwandten oder einer „Notinsel“

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