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Wohnhaus und Autos brennen lichterloh

Rodenberg / Feuerwehr-Einsatz Wohnhaus und Autos brennen lichterloh

Bei einem Brand an der Langen Straße hat am frühen Sonntagmorgen ein Feuer vermutlich von einem Auto auf ein Wohnhaus mit einer Gaststätte übergegriffen. Das abgestellte Auto sowie ein weiterer Wagen brannten aus. Bei dem Feuer zogen sich fünf Personen Verletzungen zu. Teile des Wohnhauses sind nicht mehr bewohnbar. 110 Feuerwehrleute benötigten etwa vier Stunden, um das Feuer zu löschen. Die Brandursache und die Schadenhöhe sind laut Polizei noch ungeklärt.

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Im Innenhof des Gasthauses gerät das erste von zwei Autos in Brand, das Feuer zerstört die Glasscheiben von zwei Fenstern zum Hauptgebäude.

Quelle: cap

Rodenberg (cap). Nach Polizeiangaben wurde eine 60-jährige Bewohnerin gegen 2.45 Uhr von einem lauten Knall und Brandgeruch geweckt. Dann stellte die Frau fest, dass die Garage im Mehrfamilienhaus, in dem sich auch das Gasthaus Zur Krone und ein großer Lagerraum befindet, brannte.

Die 60-Jährige, ihr 28-jähriger Sohn und die 90-jährige Mutter der Frau flüchteten aus der Wohnung. Dabei zogen sich alle drei Bewohner sowie eine 65-jährige Frau aus dem Nachbarhaus Rauchgasvergiftungen zu. Die 90-Jährige stürzte und verletzte sich am Fuß. Ein Rettungswagen brachte die Seniorin ins Kreiskrankenhaus Stadthagen. Ein 45-jähriger Rodenberger Feuerwehrmann musste später mit dem Verdacht auf eine Fußfraktur ebenfalls in dieselbe Klinik gebracht werden. Die anderen drei Verletzten wurden ambulant vom Rettungsdienst behandelt.

Das Feuer war vermutlich von einem Audi ausgegangen, der hinter einem hölzernen Schiebetor in einer Garage abgestellt war. Durch die große Hitze platzten zwei Fensterscheiben zum Wohnhaus, wodurch die Flammen auf das Gebäude sowie auf einen in einiger Entfernung stehenden VW übergriffen. Beide Autos brannten aus und das Schiebetor an der Straßenseite verbrannte komplett. Auch die Küche des Gasthauses stand wegen des verbundenen Gebäudebereichs bald in Vollbrand.

Die Rettungsleitstelle Schaumburg alarmierte die Ortsfeuerwehren aus Rodenberg, Apelern, Algestorf, Bad Nenndorf, Groß Hegesdorf, Reinsdorf, Soldorf und Pohle. 110 Einsatzkräfte rückten mit 21 Fahrzeugen an. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute war eine Rauchentwicklung im gesamten Dachbereich zu sehen, sagte Rodenbergs stellvertretender Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Thomas Böhm.

14 Trupps unter Atemschutz bekämpften das Feuer mit Wasser aus sechs Strahlrohren. Gefrierendes Löschwasser auf den Fahrbahnen und Gehwegen musste mit Salz abgestreut werden.

Im Dachstuhl loderten immer wieder Brandnester auf, die mit Wasser über ein Wenderohr von der Drehleiter der Feuerwehr Bad Nenndorf bekämpft wurden. Mit einem Einreißhaken wurden dutzende Dachpfannen entfernt. Dann wurde der Dachbereich mittels einer Wärmebildkamera kontrolliert. Nach etwa vier Stunden war das Feuer gelöscht.

Laut Polizei sind Brandursache und Schadenshöhe noch ungeklärt. Brandermittler vom Polizeikommissariat Bad Nenndorf werden am Montag den Brandort untersuchen.

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