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Wolfgang Weber weiter an der Spitze des VdK

Antritt nach Rücktritt Wolfgang Weber weiter an der Spitze des VdK

Die Ortsgruppe Roden-berg/Bad Nenndorf im Sozialverband Deutschland (VdK) steht weiter unter der Leitung von Wolfgang Weber. Nach seinem im Mai erfolgten Rücktritt trat er jetzt erneut an. „Wir wollen unseren alten Vorsitzenden wiederhaben“, hatte zuvor eine Versammlungsteilnehmerin erklärt.

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Kreisvorsitzender Günter Ihloff (rechts) gratuliert Wolfgang Weber zur gewonnenen Wahl. 

Quelle: nah

Rodenberg/Bad Nenndorf (nah). Nach nur 30 Minuten war die vom Kreisvorsitzenden Günter Ihloff einberufene Jahreshauptversammlung schon wieder vorbei. Ihr denkwürdiger Verlauf begann damit, dass am Vorstandstisch nur Kreisvertreter Platz nahmen. Weber setzte sich abseits, obwohl ihm samt Tischkarte ein Stuhl reserviert worden war: „Ich bin nicht mehr im Vorstand“, stelle er klar.
Ihloff ließ sich nicht beirren, bat um „einen guten Ausgang der Sitzung“, stand ansonsten aber mit weitgehend leeren Händen da: Der Jahresbericht fiel ebenso aus wie das Verlesen des Protokolls der vergangenen Versammlung. Die Bitte an Weber, über den Verlauf der vergangenen zwölf Monate zu berichten, ging ins Leere.
Einzig der Kassenbericht sowie die Stellungnahmen der Revisoren erfolgten ordnungsgemäß. Auf Anfrage eines Mitglieds beschrieb Weber global die verschiedenen Ausgaben.
Kreisgeschäftsführerin Claudia Hilscher-Meinert, die der Ortsgruppe angesichts rund 140 Personen eine positive Mitgliedertendenz bescheinigte, leitete die Vorstandswahl. Einziger Kandidat blieb Weber, nachdem die gleichfalls vorgeschlagene Anne Watermann abgelehnt hatte. Er wurde mit sieben Ja-Stimmen bei vier Enthaltungen gewählt. Kassenwartin ist weiterhin Elfi Enger. Die übrigen Positionen vom stellvertretenden Vorsitz über Schriftführung bis zum Beisitzer blieben mangels Bewerbungen unbesetzt.
Kreisvorsitzender Ihloff wünschte sich in seinem Schlusswort „einen Strich unter die Vergangenheit“ und bat „um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Ortsvereine im Kreisverband“.
Die Frage, warum Weber nach den Querelen der vergangenen Monate nun doch wieder das Heft in die Hand nehmen will, beantwortete er mit dem Hinweis: „Unsere Frauen haben darum gebeten.“ Und dann zog er doch noch eine Liste aller Aktivitäten aus der Tasche: An jedem letzten Mittwoch im Monat treffen sich die vorwiegend weiblichen Mitglieder beim Kaffee, und zur jeweiligen Monatsmitte wird eine spezielle Veranstaltung organisiert. Dass Weber und Engert, die nach seinen Angaben bereits seit langer Zeit privat eng befreundet sind, nur allein die Vorstandsgeschicke verwalten, sah der in Langenhagen wohnhafte alte und neue Vorsitzende als unproblematisch an: „Das machen wir schon seit 2012 so.“

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