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Zuckende Beine und winkende Hände

Rodenberg/Bad Nenndorf / 30 Jahre Rheuma-Liga Zuckende Beine und winkende Hände

Rund 200 Mitglieder haben im Lauenauer Sägewerk das 30-jährige Bestehen der Rheuma-Liga Bad Nenndorf gefeiert. Der Abend beschränkte sich nicht auf ein gemeinsames Essen und viele Gespräche. Weil sich die Gemeinschaft der Bewegung verschrieben hat, gab es zwischendurch immer wieder zuckende Beine und winkende Hände.

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Viele Erinnerungen aus 30 Jahren: Vorsitzende Hannelore Kesterke (von links) mit Elfriede Czerwinski und Ursula Sandmann.

Quelle: nah

Rodenberg/Bad Nenndorf. Dazu gewann Übungsleiterin Sabine Schweer im Nu die große Festgesellschaft. Kaum hatte Vorsitzende Hannelore Kesterke den offiziellen Teil  beendet, wurden die Stühle weg von den Tischen gerückt, und los gingen die gymnastischen Übungen mit Schultern und Gliedmaßen zur fetzigen Musik. Auf ähnliche Weise setzten sich die originellen Zwischenspiele nach Dessert und weiteren kurzen Vorträgen fort.

Zuvor hatte Kesterke kurz an die Anfänge erinnert: Im Sommer 1983 wandten sich Rheuma-Kranke an den damaligen Kurbetriebs-Geschäftsführer Artur König und baten um ein Miteinander: „Wir haben die Menschen aus der Isolation geholt“, betonte die seit 2002 amtierende Vorsitzende. Anfangs sei es nur ein wöchentlicher Termin im Thermalbad gewesen. Bald wurden auch Vorträge und gemeinsame Ausflüge angeboten: „Hier konnten Betroffene endlich mit Gleichgesinnten über ihre Sorgen sprechen.“

Heute zählt die Rheuma-Liga Bad Nenndorf 675 Mitglieder, die bis aus Hannover kommend regelmäßig unter anderem die heilende Sole des Staatsbads genießen. 22 Therapeuten und Übungsleiter stehen bei täglichen Mitmachangeboten im Wasser und auf dem Trockenen, für Tanz oder Nordic Walking zur Verfügung.

Lebhaft erinnerte sich auch Mitbegründerin Ursula Sandmann sowie die spätere Vorsitzende Elfriede Czerwinski an gemeinsame Stunden in der „Liga“. So gab es an den Tischen noch eine Menge Gesprächsstoff. Am Ende aber dachten die Mitglieder nicht nur an sich: Den Erlös einer großen Tombola wollen sie dem „Kleinen Zoo“ stiften. nah

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