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Zwei Buslinien zum Klinikum

Vehlen-Transfer im Fokus Zwei Buslinien zum Klinikum

Die CDU im Landkreis Schaumburg will dafür sorgen, dass auch die Bewohner der Orte östlich Stadthagens per Nahverkehrsangebot zum Vehlener Klinikum gelangen können.

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Symbolbild

Quelle: dpa

RODENBERG. Und zwar in „angemessenem Zeitrahmen“, wie CDU-Kreistagsfraktionssprecher Gunter Feuerbach bei der Regionalkonferenz der Kreiskandidaten sagte.

Dies sollen zusätzliche Buslinien ermöglichen, die die CDU beantragen will. Rodenbergs Kreistagskandidat, André Hoffmann, rechnete vor, dass die Einwohner der Samtgemeinde Rodenberg allein für die Hinfahrt beim derzeitigen Angebot etwa 81 Minuten unterwegs wären – wobei dies die Zeit ist, die sie von der Stadt Rodenberg nach Vehlen benötigen. Zurück geht es schneller, in 59 Minuten wären die Besucher des Klinikums wieder in der Deisterstadt.

Als Zeitziel formulierte Hoffmann „unter 40 Minuten“ für eine Tour. Feuerbach sprach sich für einen Streckenverlauf direkt über die Bergkette und den Reinsdorfer Pass in die Samtgemeinde Rodenberg aus – ohne Abstecher zum Stadthäger ZOB. Eine zweite Linie soll von Lauenau aus über das Auetal zum Klinikum verlaufen. Alle zwei Stunden soll ein Bus am Klinikum starten beziehungsweise von dort abfahren.

Von Hammerstein schlägt Anrufautos vor

Wer nach Bad Nenndorf will, könne in Stadthagen umsteigen, aber dann sollen zwei Buslinien ausreichen: Eine von Vehlen nach Stadthagen und eine von dort in die Kurstadt. Die Lauenauer Kreistagsbewerberin, Nicole Bruns, hielt es für sinnvoller, Nenndorf über die beiden geplanten Rodenberg-Routen zu bedienen, anstatt die dort wohnenden Bürger über Stadthagen zu befördern.

Börries von Hammerstein, Kreistagskandidat aus Apelern, bezweifelte, dass ein Takt von zwei Stunden zwischen den einzelnen Touren realistisch ist. Es würden kaum alle 120 Minuten 50 Fahrgäste zum Klinikum oder zurück wollen. Besser wäre ein Modell auf der Basis des Anrufautos der Samtgemeinde Rodenberg. Fabian Heine, Kreistagsbewerber aus Haste, betonte, dass ein Anrufautosystem auch vom SoVD gewünscht wird. Dem sollten sich die Kommunen annehmen.

Feuerbach hielt dagegen: Dann wäre ein solches Sammeltaxi über eine Stunde unterwegs, ehe es wieder in die Heimatkommune zurückkommt. Er gab von Hammerstein aber hinsichtlich der Fahrgastzahlen Recht, daher sollen die neuen Busse auch zunächst innerhalb einer Testphase rollen. gus

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Mängel beim Schülertransport

Auch im Bereich der Schülerbeförderung sieht André Hoffmann deutliche Mängel. Zwischen den planmäßigen Ankunftszeiten der Busse an den Schulen und dem Unterrichtsanfang liege teils nur eine knappe Spanne. Andererseits dauere es nach Schulschluss oft lange, bis der Bus kommt. Dies solle innerhalb der nächsten Wochen in Absprache mit den Schulen geändert werden. gus

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