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Zwei Vorsitze für die SPD

Nach Auflösung der Ratsgruppe CDU/WGR Zwei Vorsitze für die SPD

Nach der Scheidung der „Ehe“ CDU/WGR ist quasi das Tafelsilber aufgeteilt worden – in Form der Ausschuss-Vorsitze. Die SPD leitet jetzt zwei der drei Fachausschüsse im Rat der Stadt Rodenberg, die CDU nur noch einen.

Rodenberg. Dies hat das Gremium jüngst beschlossen. Die Veränderungen sind Resultat der Auflösung der Ratsgruppe CDU/WGR. Weil sich daraufhin ein neues Stärkeverhältnis im Rat ergeben hat, war auch der Verwaltungsausschuss neu zu besetzen. Die WGR hat nach wie vor mit Bürgermeister Ralf Sassmann einen Sitz. Henning Kommerein, Wilhelm Hartmann und Uwe Märtens sind die Beigeordneten der SPD. Christel Oberheide und Erhard Steege sitzen weiterhin für die CDU in dem Gremium. Sebastian Klein nimmt den Posten für die Gruppe Klein/ FDP ein.

Geändert hat sich damit aber nichts gegenüber der Besetzung zu Beginn der Ratsperiode. Seinerzeit hatte Klein bereits die Gruppe Aktive Demokraten/FDP vertreten, mittlerweile haben sich die Aktiven Demokraten aufgelöst, Klein ist parteiloses Mitglied der Klein/ FDP-Gruppe. Auch in den drei Fachausschüssen – den für Familie, Jugend und Soziales, den für Sport, Kultur und Heimatpflege sowie das für Bauangelegenheiten, Stadtentwicklung und Umwelt zuständige Gremium – hat sich zumindest bei den ordentlichen Mitgliedern nichts verändert. Einige Stellvertreter wurden neu benannt.

Doch die Vorsitzposten sind neu vergeben worden. Den Ausschuss-Vorsitz für Familie und Soziales übernimmt Catrin Döpke. Anja Niedenzu (beide SPD) leitet fortan den Ausschuss für Sport, Kultur und Heimatpflege. Bisher hatten der CDU-Fraktionsvorsitzende Erhard Steege den Sport- und Kulturausschuss geleitet, den Vorsitz im Ausschuss für Familie und Soziales hatte Tina Böhm (WGR) inne gehabt. Den Bauausschuss leitet weiterhin Carlo de Rooij (CDU).

Damit büßten WGR und CDU jeweils einen Ausschuss-Vorsitz ein, die SPD bekam zwei hinzu. Die SPD hatte zu Beginn der Ratsperiode auf ihr Zugriffsrecht auf zwei Vorsitz-Posten verzichtet. Nach dem Ende der „Ehe“ zwischen WGR und CDU hatten die Sozialdemokraten bereits angekündigt, nun die zwei Posten zu beanspruchen, um in den Fachgremien eigene Schwerpunkte in den Fokus rücken zu können.

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