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Zwei bleiben offen

Lehrkräfte fehlen Zwei bleiben offen

Die Julius-Rodenberg-Schule startet mit einer unerfreulichen Nachricht in das Unterrichtsjahr 2017/2018: Es ist nicht gelungen, die zwei noch offenen Lehrerstellen zu besetzen. Die Landesschulbehörde erklärte auf Anfrage dieser Zeitung, dass jetzt die Option Abordnungen geprüft wird.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Rodenberg. Zum Wochenstart hatte die Nachricht für Aufsehen gesorgt, dass die Landesregierung Gymnasiallehrer an Grundschulen abordnen möchte, um dort offene Planstellen zu besetzen. Und auf dieses Instrument greift die Landesschulbehörde nach Angaben ihrer Sprecherin, Bianca Schöneich, wohl auch in diesem Fall zurück. „Das wird derzeit geprüft“, bestätigte sie. Dabei wird unter anderem abgeklopft, ob Lehrer mit ihrem vollen Stundenbudget oder nur für eine bestimmte Stundenzahl an die Grundschule beordert werden.

Nach Möglichkeit sollen die betreffenden Lehrer vom Gymnasium Bad Nenndorf stammen. Aber auch dabei ist das letzte Wort noch nicht gesprochen – andere Schulen könnten ebenso in Betracht gezogen werden. Nach Informationen dieser Zeitung ist bereits ein Lehrer der Oberschule Lindhorst nach Rodenberg abgeordnet worden, um 15 Wochenstunden in Mathematik zu unterrichten.

Auch Eltern bemühten sich

Im Frühjahr war bekannt geworden, dass vier Lehrerstellen an der Julius-Rodenberg-Schule zum Sommer frei werden, weil mehrere Pädagogen in Pension gehen. Zwei Stellen konnten nach einigen Bemühungen auch seitens der Elternschaft besetzt werden, weil eine Lehrerin neu eingestellt und eine andere an die hierher versetzt wurde.

Eine Versetzung bedeutet, dass die betreffende Kraft fest in das neue Kollegium wechselt, sprich: Sie hat dort ihre Stammschule. Wird eine Lehrkraft beispielsweise vom Gymnasium Bad Nenndorf mit allen oder nur einigen Stunden an die Grundschule abgeordnet, dann bliebe das GBN weiter deren Stammschule.

Sollten keinen geeigneten Pädagogen gefunden werden, um die fehlenden Stunden an der Julius-Rodenberg-Schule zu unterrichten, wäre laut Schöneich die einzig mögliche Lösung, dass doch noch Grundschullehrer eingestellt werden. Das offizielle Besetzungsverfahren sei auch noch im Gange. Die Behördensprecherin bewertet die Chancen, dass entsprechende Lehrkräfte gefunden werden, momentan aber als eher gering.

Abordnung vom Gymnasium als schnelle Lösung

Bleibt dieser Versuch erfolglos, werden die Stellen aber definitiv neu ausgeschrieben. Eine Besetzung der offenen Stellen würde dann wohl kaum im laufenden Halbjahr erfolgen. Frühestens zum neuen Schulhalbjahr kämen die neuen Lehrkräfte nach Rodenberg. Insofern wäre die Abordnung vom Gymnasium zumindest die schnellere Lösung. Schöneich hatte gegenüber dieser Zeitung zu Wochenbeginn bereits erklärt, dass sämtliche Gymnasien im Landkreis Schaumburg von den geplanten Abordnungen betroffen sind.

Die Niedersächsische Landesschulbehörde verfolgt grundsätzlich das Ziel, die Vakanzen an der hiesigen Grundschule zu tilgen. „Solange es offene Planstellen an einer Schule gibt, sind wir bemüht, diese zu besetzen“, betont Schöneich. gus

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