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17 Kandidaten stehen bereit

Seniorenbeirat der Samtgemeinde Rodenberg 17 Kandidaten stehen bereit

17 Mitglieder bekommt der neue Seniorenbeirat der Samtgemeinde Rodenberg aller Voraussicht nach. Eine Liste mit so vielen Namen ist am Mittwoch bei einer Wahlversammlung einstimmig abgesegnet worden.

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Noch nicht im Amt, aber bereits voller Tatendrang: 13 der 17 Beiratsmitglieder in spe sind bei der Wahlversammlung dabei.

Quelle: gus

SAMTGEMEINDE RODENBERG . Diese Namen standen darauf: Hans-Jürgen Anderten, Jürgen Baumgart, Aloys Eckermann, Wilfried Engelhardt, Wilhelm Gerland, Fritz Hecht, Helmut Hübner, Günter Knief, Wolfgang Marhenke, Horst Müller, Marlies Piske, Gerhard Schiffer, Werner Söffker, Friedhelm Springinsguth, Angela Hecht, Brigitte von Jaminet und Barbara Wendland. Damit sind fast allen Teile der Samtgemeinde vertreten. Parteien, Vereine und Organisationen konnten die Kandidaten vorschlagen.

Das Gremium soll eigentlich aus neun Mitgliedern bestehen, es können aber auch mehr sein. Offiziell im Amt sind die Seniorenvertreter noch nicht, da der Rat sie erst berufen muss. Nach diesem Schritt steht die konstituierende Sitzung auf der Agenda, bei der ein Vorsitzender und ein Schriftführer gewählt werden müssen.

Diese Ämter hatten bisher Gerland und Anderten inne, die beide bereits ihre Bereitschaft signalisiert hatten, die Funktionen weiter auszuüben. Bis der neue Beirat die Arbeit aufnimmt, bleibt der alte zuständig.

Keine fixe Altersgrenze für die Mitarbeit

Zu den wichtigsten Themen des Gremiums sollen der Nahverkehr und die Mobilität in der Samtgemeinde inklusive Besuchertransfer zum Klinikum Vehlen gehören. Auch an einem Seniorenwegweiser will der Beirat mitarbeiten.

Jörg Döpke, kommissarischer Amtsleiter Innere Verwaltung, wies auf die satzungsgemäßen Gepflogenheiten des Gremiums hin. „Sie kümmern sich um die Belange von Senioren in der Samtgemeinde. Sie arbeiten politisch unabhängig und überkonfessionell“, so Döpke. Der Begriff „Senior“ werde beim Beirat frei ausgelegt – eine fixe Altersgrenze gibt es also nicht für die Mitarbeit. Gerland erinnerte daran, dass auch das Anrufauto vom Beirat – seinerzeit unter der Führung Horst Müllers – initiiert wurde.

Ein politisches Mandat darf eigentlich keines der Mitglieder ausüben. Das würde bedeuten, dass das Rodenberger Stadtratsmitglied Wilfried Engelhardt außen vor bleibt. Doch Döpke vertrat die Ansicht, dass sich dies nur auf die Ebene der Samtgemeinde bezieht, denn nur dort könne ein eigentlicher Interessenkonflikt entstehen. Über eine entsprechende Präzisierung der Satzung solle der Samtgemeinderat entscheiden. gus

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