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Samtgemeinde Rodenberg 4,8 Millionen Euro in vier Jahren
Schaumburg Rodenberg Samtgemeinde Rodenberg 4,8 Millionen Euro in vier Jahren
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00:23 05.03.2018
Der Etat sieht den Ersatz von Helmen und Jacken vor. Quelle: dpa
Samtgemeinde Rodenberg

Der gesamte Finanzbedarf im Baubereich umfasst in den nächsten vier Jahren nämlich fast fünf Millionen Euro.

In den Etat-Entwurf hatte die Verwaltung im Feuerwehr-Baubereich 750.000 Euro für 2018 eingestellt, davon 130.000 Euro für die restlichen Arbeiten in Pohle. 620.000 Euro sind vorgesehen, um die Neubauten bei Messenkamp, Hülsede und Groß Hegesdorf anzuschieben. Welches Projekt in den Genuss des Geldes kommt, wurde nicht explizit gesagt. Genau festgelegt sei das noch nicht, hieß es auf Nachfrage aus dem Rathaus.

Schellhaus und Steege geraten aneinander

Gleich zu Beginn der Sitzung gerieten Matthias Schellhaus (Grüne) und Erhard Steege (Rodenberger Interessen) verbal aneinander. Schellhaus wollte noch vor dem Haushalt über das Thema neue Gerätehäuser diskutieren. Steege aber nicht. Die Mehrheit stimmte gegen einen entsprechenden Antrag von Schellhaus.

Am Rande der Sitzung wurde auch deutlich, dass nicht nur der Bau der drei gemeinschaftlichen Häuser im Raum steht. So fragte Apelerns Ortsbrandmeister, Sören Naguschewski, nach dem Planungsstand für Optimierungen am dortigen Feuerwehrgebäude. Da musste die Verwaltung passen. Amtsleiter Jörg Döpke sagte, dass zudem auch in Feggendorf der Wunsch besteht, etwas am Standort zu ändern. Dort sehe es hinsichtlich des Bedarfs ähnlich aus wie in Apelern.

Umsetzung bis 2021

„Alle diese Projekte werden wir in diesem Jahr nicht umsetzen können“, betonte Döpke mit Blick auf die großen Würfe, die für Messenkamp, Groß Hegesdorf und Hülsede vorgesehen sind. Jeder davon würde mit 1,3 Millionen Euro zu Buche schlagen. Daher ist die Umsetzung für die Jahre bis 2021 ins Auge gefasst worden. In dieser Zeit plant die Samtgemeinde insgesamt Investitionen in Höhe von 4,8 Millionen Euro im Baubereich.

Nun ging es aber nur um 2018. Der gesamte investive Bereich für die Feuerwehr umfasst 900.000 Euro. Für die weiteren Arbeiten in Pohle schätzte Döpke den finanziellen Aufwand auf 130.000 Euro. In Apelern, wo auch ein Anbau gewünscht wird, könnten 120.000 Euro nötig sein, während die Samtgemeinde in Feggendorf mit 20.000 Euro auskäme. 12.500 Euro stehen für weitere Helme im Etat. Ersatz für zerschlissene Jacken soll mit 18.000 Euro bezahlt werden. Dies reicht für 30 Stück. Hinzu kommen weitere Posten für Einsatzausrüstung.

Die Bewirtschaftungskosten im Bereich Feuerwehr-Inventar belaufen sich auf fast 300 000 Euro. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung über das Geplante hinaus, die fehlenden Absauganlagen in Apelern, Feggendorf und Reinsdorf nachzurüsten. gus