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Ab in den Deister

50 Veranstaltungen am Deistertag Ab in den Deister

„Mitten im Deister“ – Thomas Slappa, Sprecher des Arbeitskreises Deister und Veranstaltungsmanager der GeTour in Bad Münder, freute sich heute sichtlich über den Ort der Präsentation des neuen Deistertag-Programms: In der Gaststätte des Nordmannsturms stellte er mit Vertretern der Deisterkommunen das Programm für den 26. April vor.

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Vertreter der Deisterkommunen und HMTG-Chef Hans Christian Nolte (Dritter von rechts) stellen das Programm des achten Deistertages am Nordmannsturm vor. 

Quelle: jhr

Samtgemeinde Rodenberg. Vorgesehen haben die Deister-Anrainer Bad Münder, Bad Nenndorf, Barsinghausen, Rodenberg, Springe und Wennigsen einen Tag voller Erlebnisse. „Uns ist schon klar, dass nicht alle Angebote an einem Tag wahrgenommen werden können. Aber wir verstehen den Deistertag auch als Anregung für die kommenden Wochen im Jahr“, erklärt Slappa. Der Deister sei ein „Ganzjahresziel“ geworden, der Deistertag – zum achten Mal findet er statt – rückt ihn mit rund 50 Programmpunkten ins Interesse des Publikums.

Dass der Höhenzug, den die Hannoveraner liebevoll als ihren „Hausberg“ bezeichnen, immer stärker auch in den Blickpunkt der Touristen gerät, betonte Hans Christian Nolte, Geschäftsführer der Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG). Sein Unternehmen unterstützt die Deister-Kommunen in der Werbung. „Nach der Kür nun die Pflicht“, erklärte er - bei Tourismus-Messen wie der ITB sei der Deister beworben worden, nun werde er in der Region im Umkreis von 80 Kilometern in den Mittelpunkt gestellt.

400 Werbeflächen wurden dazu angemietet, 18 000 Flyer erstellt. In 18 Sprachen werde der Deister den Menschen näher gebracht - Chinesen ebenso wie Indern, die in Kontakt mit der internationalen Messestadt Hannover treten. Gerade die Verbindung von Stadt und Umland, von konservativem Tourismus und zukunftsorientiertem Tourismus, biete Chancen, so Nolte.

Das Programm, das Lust auf den Deister machen soll, beinhaltet bewährte Klassiker wie auch Neuerungen. Jazz am Nordmannsturm und eine Kunstaktion der Kunstwerkstatt Bad Münder gehören dazu, aber auch das Erlebnis „Deister von Innen“. Im Besucherbergwerk Klosterstollen in Barsinghausen werden Einfahrten mit der Grubenbahn angeboten, in Feggendorf geht es geführt in den „Stolln“.

Von 10 bis 17 Uhr werden die Führungen angeboten. „Kriegers Rast“ heißt es in Rodenberg, am Deisterparkplatz startet der Shuttle zu Kräuter- und Waldführungen. Das Waldrestaurant des „Männerkochklubs im Backhaus Aktiv“ öffnet für die Besucher, die Kreisjägerschaft bringt die „rollende Waldschule“ mit. Am Freilichtmuseum Rodenberg kann die Burgwallanlage erlebt werden, in Lauenau wird zu Führungen durch das ehemalige Wasserschloss geladen.

Auch der Ort wird bei Führungen vorgestellt, bei einer Brauereibesichtigung werden die Besucher in die Kunst des Bierbrauens eingeführt. Geocaching steht in Altenhagen II auf der Tagesordnung - in den vergangenen Jahren ein überaus gefragter Programmpunkt.

Neu ist eine Theaterwanderung im Bereich Wennigsen, die Teilnehmer erwartet während der Tour „eine unglaubliche Geschichte rund um Wilddieberei und Mord am Deister.“ Wer möchte, kann sich dem Deister auch per Fahrrad annähern. Rund 70 Kilometer lang ist eine vom ADFC geführte Tour, die auch in Teilstrecken gefahren werden kann.

Wanderreiten, Segway-Touren und eine Wanderung auf dem Deister-Panoramaweg von Springe nach Nienstedt runden das Angebot ab. Das komplette Programm mit allen 50 Veranstaltungen kann im Internet unter www.deister.de eingesehen werden. jhr

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