Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Samtgemeinde Rodenberg Abwassergebühren bleiben konstant
Schaumburg Rodenberg Samtgemeinde Rodenberg Abwassergebühren bleiben konstant
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 13.11.2017
Quelle: pr.
Anzeige
SAMTGEMEINDE RODENBERG

Die Verbrauchsgebühr, beziehungsweise die Kanalbenutzungsgebühr, soll demnach ab dem 1. Januar 2018 weiterhin 2,60 Euro pro Kubikmeter Abwasser kosten.
Mit dem Jahreswechsel endet der Kalkulationszeitraum für die festgesetzten Gebühren. Für das Jahr 2018 wurde ein Gebührenbedarf von 2,61 Euro pro Kubikmeter und im Folgejahr von 2,63 Euro pro Kubikmeter kalkuliert. „Aufgrund guter Ergebnisse der letzten Jahre kann 2,60 Euro pro Kubikmeter beibehalten werden“, erklärte Sven Janisch, Leiter der Liegenschaften.
Nach diesem Kalkulationszeitraum ist es laut Janisch nicht abzuschätzen, wie sich die Kosten entwickeln werden. Dies habe in erster Linie etwas mit den steigenden Kosten bei der Klärschlammverwertung zu tun. „Alle anderen Posten sind linear“, so Janisch.

Jahresabschlüsse vorgestellt

Janisch stellte dem Betriebsausschuss zudem die Jahresabschlüsse 2016 der beiden Eigenbetriebe Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung der Samtgemeinde Rodenberg vor. Sowohl die Wasserversorgung als auch die Abwasserbeseitigung haben im Jahr 2016 einen Überschuss erwirtschaftet. In der Wasserversorgung wurde ein Gewinn von knapp 2000 Euro erzielt. In der Abwasserbeseitigung wurde der Jahresabschluss 2016 mit einem Gewinn von rund 118 000 Euro bilanziert.
Wie in den vergangenen Jahren schlug die Betriebsleitung vor, von dem Gewinn (118 000 Euro) 40000 Euro an die Samtgemeinde abzuführen. Dabei handelt es sich um die Verzinsung des Eigenkapitals. Laut Janisch sei dies eine freiwillige Leistung. Franz-Wilhelm Riechers (WGSR) schlug vor, die 40 000 Euro nicht an die Samtgemeinde abzuführen, sondern als Rücklage zu belassen. Bislang sei die Verzinsung des Eigenkapitals in dieser Summe vom Rechnungsprüfungsamt gefordert worden, erklärte Uwe Heilmann (SPD).
Er sprach sich ebenfalls für diesen Vorschlag aus, falls das zuständige Rechnungsprüfungsamt Nienburg/Weser diese Leistung nicht länger einfordert. Dies soll nun geprüft werden. göt

Anzeige