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Anrufauto: Ausweitung der Fahrzeiten vorerst vom Tisch

Zu hohe Kosten Anrufauto: Ausweitung der Fahrzeiten vorerst vom Tisch

Die Fahrzeiten des Anrufautos der Samtgemeinde Rodenberg werden vorerst nicht in die Abendstunden ausgeweitet. Dies hat der Grünen-Politiker Michael Ensslen mitgeteilt.

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Samtgemeinde Rodenberg (gus). Ensslen hatte die Ausweitung der Zeiten unterstützt, aufgekommen war die Idee vor etwa einem Jahr. Auf erneute Anfrage im Rodenberger Rathaus habe Günther Wehrhahn, Leiter des Fachbereichs I, ihm gesagt, dass das Thema vorerst vom Tisch ist.
Ziel des Vorstoßes war es, den Einwohnern der Samtgemeinde kostengünstigen Transport zu Kulturveranstaltungen beispielsweise in Lauenau und Rodenberg zu ermöglichen. Ensslen nannte im Gespräch mit dieser Zeitung das Kesselhaus und das Sägewerk in Lauenau.
Die Ursprungs-Idee des Anrufauto-Modells ist es, Menschen, die kein Auto besitzen, die Fahrt zu Ärzten und Einkaufsmöglichkeiten zu vergünstigen. Sie müssen lediglich ein Taxi bei den Unternehmen Kühl oder Schaller bestellen und eine Selbstbeteiligung entrichten, die aber unter dem eigentlichen Fahrpreis liegt. Die Differenz begleicht die Samtgemeinde.
Allerdings gibt es seit einigen Jahren Diskussionen um die Kosten des Projekts. Diese haben sich seit Beginn von 7500 auf rund 40 000 Euro gesteigert. Eine Ausweitung in den Abend hätte zu noch höheren Kosten geführt. Darüber hinaus arbeitet die Samtgemeinde Rodenberg gemeinsam mit der Samtgemeinde Nenndorf derzeit an einem weiteren nicht ganz billigen Transport-Projekt: Ein Nachtbus, der Reisende an den Wochenenden nach 3 Uhr nachts vom Bahnhof Wunstorf aus abholt.
Ensslen will aber ein weiteres Verkehrs-Thema im Rollen behalten: Die Buslinie 533 von Empelde nach Bad Nenndorf soll über Hülsede und Messenkamp verlaufen. Dies würde beiden Gemeinden eine Anbindung an den Bahnhof in Bantorf ermöglichen.

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