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Ansprechpartner in „prekären Situationen“

Samtgemeinde / Seniorenbeirat Ansprechpartner in „prekären Situationen“

Nach fünfjähriger Tätigkeit geht die Arbeit des Seniorenbeirates der Samtgemeinde Rodenberg in der bisherigen Zusammensetzung zu Ende. Um die Arbeit des Gremiums vorzustellen, einen Ausblick in die Zukunft zu richten und neue Mitglieder zu finden, hat sich der Seniorenbeirat im Rodenberger Ratskeller getroffen.

Rodenberg (par). Der scheidende Vorsitzende Horst Müller nahm das Treffen zum Anlass, um sich bei allen Mitgliedern für die geleistete Arbeit zu bedanken. Er selbst wolle aus gesundheitlichen Gründen seinen Posten nicht weiter ausüben. „Ich trete zurück ins zweite Glied“, erklärte er mit einem Schmunzeln. Zudem gab er gleich neue Ziele an, die zukünftig umgesetzt werden sollten. „Wir müssen es einfach schaffen, dass dauerhaft ein bis zwei Leute von uns in den Ausschüssen sitzen – auch auf Landkreisebene.“
Weiterhin will der Seniorenbeirat ein Ansprechpartner für ältere Menschen sein, die sich in einer „prekären Situation“ befinden, betonte Müller. Eine hervorragende Errungenschaft sei das Anrufauto, das direkt vor die Haustür fährt und auf das die Senioren in der Samtgemeinde zurückgreifen können. Auch in weiteren Bereichen wurden seiner Meinung nach schon deutliche Fortschritte gemacht. „Deshalb brauchen wir einen neuen Beirat, der die tolle Arbeit fortsetzt“, forderte der Vorsitzende – mit Erfolg. Insgesamt zwölf Personen bekundeten Interesse an der Mitarbeit und ließen sich auf eine Liste setzen, die noch in diesem Monat dem Samtgemeinderat vorgelegt werden soll. Die Beiratsmitglieder werden anschließend berufen.
Lobende Worte für die Arbeit des Beirates in den vergangenen fünf Jahren fand auch Günther Wehrhahn, Mitarbeiter der Verwaltung der Samtgemeinde Rodenberg. „Sie haben das vorbildlich gemacht.“ Er nahm die Veranstaltung zum Anlass, um Mitarbeiterin Susanne Tüting vorzustellen, die zukünftig die Kontaktperson der Verwaltung mit den Beiratsmitgliedern sein soll.

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