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Samtgemeinde Rodenberg Bad Münder und Stadthagen auf der Liste
Schaumburg Rodenberg Samtgemeinde Rodenberg Bad Münder und Stadthagen auf der Liste
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00:16 26.09.2013
Besserer Busverkehr ist eine Forderung an den Nahverkehrsplan. Quelle: gus
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Samtgemeinde Rodenberg

Buslinien, Fahrradrouten und das Anruf-Auto stehen auf der Tagesordnung.

 Die Mitgliedsgemeinden haben in den vergangenen Wochen ihre Stellungnahmen zum Entwurf des Nahverkehrsplans für die kommenden Jahre abgegeben. Der Fachausschuss der Samtgemeinde diskutiert nun über die Ergebnisse. So hat die Gemeinde Hülsede die Aufnahme einer Buslinie Lauenau-Bad Münder-Hameln vorgeschlagen.

 Diese Route hatte es bis 2004 gegeben, ehe sie mangels Bedarfs eingestellt wurde. Jetzt soll die Linie dem Schülertransport hin zur Kooperativen Gesamtschule (KGS) Bad Münder und zu dortigen Ärzten dienen. Die Abraham-Lincoln-Schule war im Jahr 2005 zur Gesamtschule geworden.

 Ferner hat die Gemeinde Hülsede auf Antrag des Ratsherrn Michael Ensslen auch die Verlängerung der Regio-Buslinie 533 bis Hülsede vorgeschlagen. Die Gemeinde Apelern wünscht sich eine bessere Anbindung an die Kreisstadt und ans Kreiskrankenhaus beziehungsweise an das neue Klinikum. Auch die Gemeinde Messenkamp hatte auf eine Buslinie hin zum Klinikum, das bei Vehlen geplant ist, gedrungen.

 Der Flecken Lauenau bündelt quasi die Interessen der Gemeinden Hülsede, Messenkamp und Apelern: Es wird das Beheben deutlicher Defizite beim Busverkehr nach Stadthagen gefordert und ebenso bedarfsgerechte Anbindung an die Stadt Bad Münder und an das geplante Klinikum

 Die Grünen haben die Ausweisung eines Themenfahrradwegs angeregt. Die Schlösser in Lauenau, Rodenberg, Hülsede und Apelern sowie gastronomische Ziele könnten per Touristen-Route ausgewiesen werden. Möglicherweise beteiligen sich daran auch benachbarte Kommunen. Die Planungsgemeinschaft Verkehr (PVG) aus Hannover hat bereits ein Angebot für die Vorbereitungsarbeiten eingereicht.

 Die Bilanz des Anruf-Autos der Samtgemeinde wird dem Ausschuss ebenfalls vorgelegt. Demnach ist die Frequentierung erneut stärker geworden. Um fast 12.000 Euro sind die Zuschussbeträge in den ersten sieben Monaten des Jahres 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum angewachsen. Die Samtgemeinde bezahlt pro Fahrt einen Zuschuss an die beteiligten Transportunternehmen. gus

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