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Baugleich und klimafreundlich

Feuerwehrhäuser Baugleich und klimafreundlich

Grüne, FDP und Wählergemeinschaft (WGSR) haben im Rodenberger Samtgemeinderat einen ersten Vorstoß in Sachen Feuerwehrhausneubauten unternommen. In einem gemeinsamen Antrag fordern sie die Errichtung dreier weitgehend identischer Gebäude und die Berücksichtigung des Aspekts Klimaschutz.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Samtgemeinde Rodenberg. Hintergrund sind die räumlichen Zusammenlegungen der Feuerwehren Altenhagen II und Messenkamp, Lyhren, Soldorf und Groß Hegesdorf sowie Schmarrie und Hülsede-Meinsen. Die entsprechenden Wünsche waren aus den Reihen der Feuerwehren gekommen, weshalb es den Mitgliedern des zuständigen Fachausschusses kürzlich leichtfiel, einen Grundsatzbeschluss für den Bau dreier Feuerwehrgerätehäuser zu fassen.

Nun kurbeln WGSR, Grüne und FDP die Sache mit ihrem Antrag zusätzlich an. „Damit die Errichtung der drei neuen Feuerwehrhäuser zeitnah umgesetzt werden kann, beantragen wir hiermit die Errichtung dreier weitgehend baugleicher Gebäude, die für den ländlichen Raum ortstypisch gestaltet sind“, heißt es darin.

Da der Landkreis Schaumburg mit dem Projekt „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz“ eine Vorreiterkommune auf dem Weg zu Klimaneutralität sei, solle die Klimaschutzagentur Weserbergland die Planungen für die Gerätehäuser begleiten. Mitarbeiter der Klimaschutzagentur ist der Rodenberger Horst Roch, der für Schaumburg die Aufgabe des sogenannten Masterplanmanagers ausübt.

Investition in die Lebensqualität

Das Gesamtkostenvolumen für die Errichtung dreier neuer Feuerwehrhäuser wurde im Feuerschutzausschuss laut Antrag der drei Gruppen auf rund zwei Millionen Euro taxiert. „Um den langfristigen Bestand und die Motivation der Freiwilligen Feuerwehr sicherzustellen, halten wir die hier beschriebenen Neubauten für eine lohnenswerte Investition in die Lebensqualität unserer Samtgemeinde“, schreiben die Politiker weiter. Schließlich gehörten das Feuerwehrwesen und die Hilfeleistung zu den kommunalen Pflichtaufgaben.

Der Gedanke, Gebäude in der Samtgemeinde auf Grundlage bestehender Pläne zu errichten, war auch bereits bei einem anderen finanziellen Großprojekt der Samtgemeinde Rodenberg ins Kalkül gezogen worden: Dem Krippenbau. Innerhalb dieser Debatte ist noch immer nicht ganz vom Tisch, in Lauenau und Rodenberg Kitas zu errichten, die auf den Bauplänen für die Krippe Leimkaute basieren. Dies soll die Kosten so gering wie möglich halten.

Allerdings hatte Bauexperte Arno Fatzler bereits Zweifel angemeldet. Allein die Bodenbeschaffenheit und der Windeinfall seien Faktoren, die es unmöglich machen könnten, die alten Pläne quasi als Blaupause zu nutzen. Manche Politiker wünschen sich aber zumindest, dass die beiden neuen Krippen trotzdem nahezu baugleich werden – wenn auch nicht die Leimkaute-Vorlage aus der Schublade geholt werden kann. Die Planung der Krippen soll nach Worten von Baufachbereichsleiter Jörg Döpke ein externer Anbieter übernehmen. gus

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