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Bauland auch für Lauenau

Mehrfamilienhäuser geplant Bauland auch für Lauenau

Nicht nur bei Apelern soll es bald neues Bauland geben. Auch Lauenau wird diesbezüglich aufgerüstet: Die Sparkasse Schaumburg möchte den zweiten Abschnitt des Baugebiets am Felsenkeller erschließen. Dort könnten auch Mehrfamilienhäuser entstehen.

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LAUENAU/RODENBERG. Der Bau- und Planungsausschuss des Fleckens Lauenau befasst sich bei seiner Sitzung am morgigen Dienstag, 29. August, (Beginn: 18 Uhr im Gewerbepark) mit einer möglichen Änderung des Bebauungsplans. Dieser liegt eigentlich schon seit Jahren fertig in der Schublade, weil die Sparkasse von vornherein vorgehabt hatte, dem mittlerweile komplett vermarkteten ersten Bauabschnitt einen zweiten nachfolgen zu lassen.
Doch zwischen dem Flecken und dem Geldinstitut hat es eine Verständigung gegeben – so die vorsichtige Formulierung von Baufachbereichsleiter Jörg Döpke –, wonach zu prüfen ist, ob nicht auch Mehrfamilienhäuser auf dem jetzt freien Feld entstehen können. Dazu muss aber der Bebauungsplan modifiziert werden. Unter anderem soll eine maximale Gebäudehöhe von zwölf Metern festgeschrieben werden.
Daran wird bereits deutlich, dass bei Lauenau keine Hochhäuser entstehen sollen. Döpke zufolge sind Sechs- bis Zehnfamilienhäuser angedacht. „Wir haben einen deutlichen Bedarf an Mietwohnungen in der Samtgemeinde“, betont Döpke. Der Flecken Lauenau habe zwar selbst etliche Wohnungen in Besitz, doch diese seien derzeit allesamt vermietet. Lediglich im Düvel-Haus steht eine Etage leer, die allerdings im derzeitigen Zustand nicht vermietbar ist (wir berichteten).
Daher könnte nun auf dem Sparkassen-Baugebiet eine zusätzliche Zahl an Mietwohnungen entstehen. Dies war im ersten Abschnitt ebenso wenig geschehen wie in den kommunalen Baugebieten Deister und Hoppenberg. Auch in Rodenberg ist im aktuellen Abschnitt des Baugebiets Steinriesen kein Mehrfamilienhaus entstanden.
Dass es für Miet- oder Eigentumswohnungen in der Samtgemeinde aber sehr wohl einen Markt gibt, belegt Döpke mit dem Projekt eines privaten Investors in Rodenberg. Dort entstehen auf dem Grundstück des früheren Callier-Gasthauses zwei bis drei Mehrfamilienhäuser samt Garagen. Und er Blick nach Bad Nenndorf zeigt, dass dort im Baugebiet Hohefeld ebenfalls Mehrfamilienhäuser entstanden sind. gus

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