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Bürger besser einbeziehen

Samtgemeinde-SPD will Pflichten vorziehen Bürger besser einbeziehen

Die Samtgemeinde-SPD will in der kommenden Wahlperiode alle Projekte unter dem Gesichtspunkt der Finanzen abwägen – was aber nicht bedeutet, dass ein Streichkonzert bei den Ausgaben und Investitionen droht. Die SPD will Notwendiges vorziehen und Verzicht- oder Aufschiebbares hintanstellen.

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Hans-Dieter Brand und Uwe Märtens.

Quelle: Gus

SAMTGEMEINDE RODENBERG. Verbandsvorsitzender Uwe Märtens und Fraktions-Chef Hans-Dieter Brand machen dies am Beispiel der Kinderbetreuung deutlich. Dies sei ein Pflicht-Sektor. Doch es müsse auch geprüft werden, an welcher Stelle investiert wird. Blindlings eine weitere Kita in die Stadt Rodenberg zu setzen, halten die Sozialdemokraten für verkehrt, zumal an der Langen Straße schon eine neue Kita öffnet.

Lieber will die SPD Zahlen haben, aus denen hervorgeht, wie viele Kinder in welchen Gemeinden in den kommenden Jahren zu betreuen sind. Auf der Grundlage könne geplant werden, wo eine zusätzliche Kita am meisten Sinn macht.

Auch einen Fahrstuhl fürs Rathaus hält die SPD für wichtiger, als eine Riesenrutsche fürs Freibad Rodenberg. „Das ist Quatsch“ sagt Brand rundheraus. Der Lift sei ein Garant für Barrierefreiheit. Wenn nach den Pflichten noch Geld für die Kür bleibt, dann sollte eher der Eingangsbereich des Freibads Rodenberg verlegt werden, um die Qualität zu steigern, als dass eine Rutsche dorthin gestellt wird.

Barrierefreiheit und Jugendbetreuung

Für mehr Barrierefreiheit ist es nach Ansicht der SPD auch wichtig, Dorfgemeinschaftshäuser und andere kommunale Gebäude entsprechend umzubauen. Dies könne aus dem Topf der Samtgemeinde für die kleineren Gemeinden bezahlt werden, um diese finanziell zu entlasten. Denn auch ein Finanzausgleich zugunsten Pohles, Messenkamps und Hülsedes ist ein Ziel der SPD. In puncto Feuerwehr möchte die Partei möglichst alle Standorte erhalten. Wo freiwillig Fusionen eingeleitet werden, unterstütze die SPD diese jedoch. Für Märtens sind die Feuerwehren über die wichtige Brandschutzfunktion hinaus Teil der Heimatkultur.

Mit Blick auf Jugendbetreuung kann sich die SPD vorstellen, dass im Rodenberger Wäschehaus ein Treffpunkt junger Menschen entsteht, der aber auch andere Nutzungen zulässt. Dafür könnte die Samtgemeinde einen Betreiber suchen. Weitere Ziele sind die unterirdische Verlegung des Südlink-Kabels, die Einrichtung einer IGS-Oberstufe in Rodenberg und die Förderung von Photovoltaik, anstatt weitere Windkraftzonen auszuweisen.

Grundsätzlich will die SPD einen Bürgerdialog einleiten, um die Einwohner besser in Diskussionen einzubeziehen. gus

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