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CDU fordert Geld fürs Freibad

200 000 Euro CDU fordert Geld fürs Freibad

Auch die Gruppe CDU/WGSR im Rodenberger Samtgemeinderat sieht Nachbesserungsbedarf beim vorliegenden Haushaltsplanentwurf. Doch die Kritikpunkte sind nach Einschätzung der führenden Politiker nicht so gravierend, dass sie eine Ablehnung des gesamten Zahlenwerks erwägen.

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Samtgemeinde Rodenberg. „Vom Grundsatz unterstützen wir den vorgelegten Haushaltsplan der Verwaltung“, erklärte Gruppensprecher Udo Meyer (CDU). Insbesondere der Verzicht auf die Erhöhung von Kita-Gebühren aber auch die geplante Investition in die Sporthalle Apelern seien ganz im Sinne der Christdemokraten. Was fehlt, ist Geld fürs Rodenberger Freibad, das sich CDU und WGSR in einem gemeinsamen Antrag gewünscht hatten.

 „Leider fehlt bisher immer noch die Investition zur Attraktivitätssteigerung der Freibäder im Haushaltsplan“, so Meyer. Daher wolle die CDU bei den folgenden Beratungsrunden im Samtgemeindeausschuss und schließlich im Rat am 15. März einen Antrag auf 200000 Euro für Freibadplanungen stellen.

Neuer Eingang und Vergrößerung der Liegewiese

 Mit dem Betrag sollen bereits in diesem Jahr die Schaffung eines neuen Eingangs und die Vergrößerung der Liegewiese im Rodenberger Bad angeschoben werden. „Nicht ausgeschöpfte Beträge werden dann aus unserer Sicht mit weiteren Haushaltsmitteln aus dem Jahr 2017 für die große Einzelinvestition eingesetzt“, so Meyer. Dabei geht es vor allem um eine Wasserrutsche.

 Die CDU hoffe, dass auch die anderen beiden Fraktionen diesem Vorgehen zustimmen. WGSR-Sprecher Ralf Sassmann sagte auf Anfrage, er sei zuversichtlich, dass ein Freibad-Posten noch in das Zahlenwerk aufgenommen wird. Dann habe er am Entwurf auch nichts mehr auszusetzen.

Grüne fordern Konsolidierungsjahr

 Derweil hat Karsten Dohmeyer, Fraktionschef Grüne/Schellhaus, angeregt, die größten Investitionen aus dem Etatentwurf für 2016 zu streichen und ein Konsolidierungsjahr einzuschieben, um die Finanzen der Samtgemeinde zu schonen. Da bezieht der Lauenauer sowohl die Verschiebung des Fahrstuhlbaus im Rathaus als auch den Ausbau des Freibads und ebenfalls die Sanierung des Verbindungsweges Pohle-Apelern mit ein. Für letztgenanntes Projekt hatten die Grünen in der vergangenen Woche bereits eine drastische Kürzung gefordert.

 Sassmann hält von einem Sabbatjahr nichts. „Stillstand ist Rückschritt“, meint der Rodenberger. Wichtig sei, dass die Samtgemeinde keine Schulden über die Summe der Tilgung hinaus aufnimmt. Das sehen auch die Grünen so.

Von Guido Scholl

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