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CDU plant Wahlkampf von Haus zu Haus

Samtgemeinde Rodenberg CDU plant Wahlkampf von Haus zu Haus

In Sachen Wahlkampf lautet der Tenor der CDU in der Samtgemeinde Rodenberg ähnlich wie bei der SPD. „So weit sind wir noch nicht“, sagt André Hoffmann, Vorsitzender des CDU-Amtsverbandes. Doch schon bald wie die Partei auf Themensuche gehen - und dabei nicht nur im eigenen Lager Ideen sammeln.

Samtgemeinde Rodenberg. „Von Haus zu Haus“ sollen die Kandidaten gehen, um zu sehen, was den Einwohnern auf den Nägeln brennt. „Wir müssen wissen, was die Wähler wollen“, sagt Hoffmann. „Ich möchte die Bürger mitnehmen, weil wir Politik vor Ort machen.“ Erreichen will die Partei die Wähler auch mit Informationstischen, an denen Themen gesammelt werden.

Sicherlich sei ein Schwerpunktthema die Energiewende. Bei der Planung neuer Stromtrassen schaue die CDU nach Berlin. „Keine weitere Stromtrasse in Schaumburg“, positioniert sich Hoffmann ganz klar gegen eine überirdische Leitung. Was die Ausweisung von Vorrangflächen für die Windenergie betrifft, sehe die CDU keine Grundlage. „Die Flächen, die wir zur Verfügung haben, entsprechen nicht den gesetzlichen Vorgaben“, begründet Hoffmann.

Schule und Bildung seien auf jeden Fall Bereiche, in denen die Christdemokraten Fortschritte erzielen möchten. „Wollen wir, dass die IGS eine Oberstufe bekommt oder nicht?“, sei zwar eine Frage, die auf Kreisebene geklärt werden müsse, trotzdem wolle sich die CDU in der Samtgemeinde für das bestmögliche Bildungsangebot im Nahbereich einsetzen. Dies gelte auch für Kindergärten und Krippen, bei denen die CDU die Auslastung im Blick behalten will.

„Mehr machen“ könne man auch hinsichtlich kultureller Angebote in der Samtgemeinde, sagt Hoffmann. Der Erhalt der Freibäder und die interkommunale Zusammenarbeit seien weitere Themen. „Wir werden eine Vorstandssitzung durchführen und diese und andere Themen behandeln, auch was die Kandidatenfindung betrifft“, kündigt der Vorsitzende das weitere Vorgehen an.

In den Ortsvereinen habe die CDU laut Hoffmann bereits angefragt, wer sich eine Kandidatur vorstellen könne. „Bisher gibt es noch kein Feedback“, sagt er. Ein großes Thema werde die Listenplatzvergabe. Hoffmann wünscht sich, „Persönlichkeiten mit klarer Meinung“ und auch Migranten einzubinden. „Wir müssen zwingend jünger werden. Und wir müssen weiblicher werden.“ bab

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