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DSL: Woche der Entscheidungen

Internetversorgung in Rodenberg DSL: Woche der Entscheidungen

In der kommenden Woche werden in drei Rodenberger Mitgliedsgemeinden die Weichen für eine bessere Internetversorgung gestellt.

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Samtgemeinde Rodenberg. Die Räte in Hülsede, Lauenau und Apelern haben jeweils das Thema Kooperationsvereinbarung mit dem Landkreis Schamburg auf der Tagesordnung. In allen drei Fällen wird mit breiter Zustimmung gerechnet.

 Abgesehen von einzelnen Kritikern hat sich in den unterversorgten Mitgliedsgemeinden – dazu zählen auch noch Messenkamp und Pohle – kein Widerstand gegen die Pläne für eine bessere Breitbandversorgung geregt. Zwar kostet die Kooperation Summen, die speziell die klammen Gemeinden Hülsede, Messenkamp und Pohle belasten. Doch der Weg ist trotzdem lukrativ, denn mittlerweile rechnen die Kommunen mit einem Förderanteil von 85 Prozent, allein 50 Prozent des Fördergeldes stammen vom Land Niedersachsen. 87000 Euro stehen im Hülseder Haushaltsplan als Eigenanteil für die Verbesserung der Internetversorgung bereit.

 Hülsede ist am Dienstag, 24. Mai, an der Reihe, den Kooperationsvertrag mit dem Landkreis zu unterzeichnen. Der Lauenauer Rat soll den Schritt am Mittwoch, 25. Mai, vollziehen. Die Apelerner Politiker stimmen darüber am Donnerstag, 26. Mai, ab. Die Verträge sollen die Grundlage bilden, auf der das Fördergeld von Land und Landkreis fließt.

 Und sie legen fest, welche Ziele sich die Gemeinden quasi erkaufen. Eine Versorgung von mindestens 95 Prozent der Haushalte mit Geschwindigkeiten bei der Datenübertragung von 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und mehr wird demnach erreicht. Mindestens 85 Prozent der Haushalte sollen Daten mit mehr als 50 Mbit/s beziehen können.

 Auch die Räte in Messenkamp und Pohle müssen die Vertragsunterzeichnung noch beschließen. Die Stadt Rodenberg gilt als ausreichend versorgt.

 Offen ist noch, wann der Ausbau in welcher Gemeinde startet. Zwar war im Winter bereits ein Abschluss der Arbeiten für Ende 2017 avisiert worden. Doch Apelerns und Lauenaus Gemeindedirektor Sven Janisch hält eine seriöse Angabe selbst jetzt noch für verfrüht.

 Es ist zudem auch unklar, welche Gemeinde zuerst an die Reihe kommt. Denn dazu muss der Landkreis erst einmal wissen, welches Unternehmen die Arbeiten ausführt.  gus

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