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Samtgemeinde Rodenberg „Das Zeitfenster schließt sich“
Schaumburg Rodenberg Samtgemeinde Rodenberg „Das Zeitfenster schließt sich“
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00:30 12.09.2014
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Samtgemeinde Rodenberg

Bis zu seinem Amtsantritt Anfang November sind es noch etwa sieben Wochen, die er weiterhin für die Vorbereitung nutzen will.

 Allgemein sei es auf jeden Fall schade, dass zwischen der Wahl und dem Amtsantritt ein so großer Zeitraum liege. Zumindest aber könne er so im Vorfeld bereits einige Erfahrung sammeln und sich in Themen einarbeiten, die ihn ab November vielfach beschäftigen werden. „Ich war zum Beispiel in einigen Ausschuss- und Ratssitzungen und habe mich mit Vertretern einiger Schaumburger Institutionen zusammengesetzt.“ Unter anderem habe er mit dem Schaumburger Land Tourismusmarketing über Themen wie Ausweitung des Tagestourismus gesprochen. Aspekte wie die Einbindung des Wander- und Radwegenetzes, Öffnungszeiten von Sehenswürdigkeiten und gastronomische Angebote und wie sich all diese Punkte auf den Tagestourismus auswirken, standen im Fokus. Auch mit der Kassenärztlichen Vereinigung habe er sich unterhalten und sich darüber informiert, „was uns in Zukunft bevorsteht in Bezug auf die Zahl der Fachärzte und Allgemeinmediziner“.

 Zugleich habe er sich mit anderen designierten und Neu-Bürgermeistern in Schaumburg sowie mit dem Landrat unterhalten. „Ich bin sehr begeistert, wie das mit der Zusammenarbeit läuft“, sagt Hudalla. Wenn er auf Vertreter aus den Gemeinden – auch außerhalb Schaumburgs – zugegangen sei, um deren Sichtweisen kennenzulernen und Erfahrung zu sammeln in Bezug auf aktuelle Themen wie Nahverkehr, sei das immer sehr positiv verlaufen.

 Die Fortbildung des Niedersächischen Städtetags will er gemeinsam mit Mike Schmidt, dem zukünftigen Bürgermeister der Samtgemeinde Nenndorf, belegen. Beide sind in Niedersachsen längst nicht die einzigen neuen „Rathaus-Oberhäupter“, die während ihrer beruflichen Laufbahn noch nicht in einer Gemeindeverwaltung tätig waren, erzählt Hudalla. Aus diesem Grund habe der Städtetag mehrere entsprechende Seminare in sein Angebot aufgenommen. Ergänzend will Hudalla außerdem noch in ein paar Gemeindeverwaltungen hospitieren.

 Dass es nun bis zu seinem Amtsantritt nicht mehr lange hin sei, spüre er schon. Die Anspannung jedenfalls wächst. „Man merkt, dass sich das Zeitfenster schließt.“ Gleichzeitig verspüre er aber auch klar die Freude auf die neue Arbeit, speziell auf den offenen Bürgerkontakt. „Spannend wird auch, zu sehen, wie die Zusammenarbeit mit den Räten verlaufen wird“, sagt er. kle

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