Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Die Jugend ins Gespräch bringen

Sprachrohr Die Jugend ins Gespräch bringen

Die Samtgemeinde Rodenberg soll ein Gremium bekommen, das als Sprachrohr für Jugendliche fungiert.

Voriger Artikel
Baugleich und klimafreundlich
Nächster Artikel
Entscheidung vertagt

SAMTGEMEINDE RODENBERG. Diesen Grundsatzbeschluss hat der entsprechende Fachausschuss gefasst.

Die CDU-Ratsfrau Patricia Kasper hatte den Antrag gestellt, eine Jugendgruppe ins Leben zu rufen, um junge Menschen besser in politische Debatten einzubinden. Sie verwies auf die guten Erfahrungen mit dem neuen Jugendbeirat der Samtgemeinde Nenndorf.

Sie habe festgestellt, dass Jugendliche durchaus großen Redebedarf haben, aber nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten kennen, sich an Gesprächen zu beteiligen.

Frei von Parteipolitik

Ein Jugendbeirat müsse es nicht zwingend sein. Denkbar sei auch eine Reihe von Workshops beziehungsweise regelmäßige Treffen von Vertretern der Zielgruppe. Der Arbeitstitel könne daher auch Jugendforum lauten.

Anja Niedenzu (SPD) erinnerte an das wenig aktive Jugendparlament vor einigen Jahren, sie unterstütze aber das Vorhaben, Jugendliche einzubinden. Ausschussvorsitzender Udo Meyer (WGSR) warf ein, dass Kaspers Vorstoß auf ein niedrigschwelligeres Angebot abzielt. Nicole Wehner (WGSR) fand die Idee „ganz toll“, warb aber dafür, das Jugendforum frei von Parteipolitik zu halten. Kasper gab ihr Recht – genau so sei die Sache gedacht.

In Nenndorf spiele Sozialarbeiter Moran Dzang, der das Jugendzentrum leitet, eine starke Rolle. Jemanden in ähnlicher Funktion brauche es auch bei der Vorbereitung des Jugendforums, wobei nicht an die Einstellung einer festen Kraft gedacht ist. Verwaltungsmitarbeiter Jörg Döpke sprach von einem Moderator. Dies hielt Hans-Dieter Brand (SPD) für verkehrt, weil das „Vorturnen etablierter Kräfte“ die Sache eher behindern würde.

Unterstützung aus der Verwaltung

Zur ersten Zusammenkunft soll die Verwaltung alle Jugendlichen in einem bestimmten Alter einladen. Die Spanne legte der Ausschuss auf 16 bis 25 Jahre. Marlies Berndt-Büschen (FDP) gab zu bedenken, dass das Veranstaltungszentrum Rodenberg-Mitte und Räume an der IGS zur Verfügung stehen, um dort Treffen der Jugendgruppe zu veranstalten.

Uneins waren die Ausschussmitglieder zunächst dazu, ob Kasper als CDU-Politikerin beim ersten Treffen dabei sein soll. Sie selbst sah darin kein Problem – mit 25 Jahren seien ihr Parteizugehörigkeiten noch reichlich egal. Sie wolle sich im Vorfeld mit Dzang kurzschließen und ihn nach seinen Erfahrungen fragen. Dies hielten Elisabeth Rautenberg-Röver (Grüne) und Erhard Steege (CDU) für den richtigen Weg. Steege schlug außerdem Johannes Schwarz (WGSR) vor. Dieses Duo soll von jungen Verwaltungsmitarbeitern unterstützt werden, lautete der Konsens. gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg