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Ein „Finanz-Jongleur“ und „Alpha-Tier“

Samtgemeinde Rodenberg Ein „Finanz-Jongleur“ und „Alpha-Tier“

Nach 13 Jahren verabschiedet sich zum 1. November Uwe Heilmann aus seinem Amt als Bürgermeister der Samtgemeinde Rodenberg – wenn auch nicht aus der Politik, wie er bereits ankündigte. Die Schaumburger Nachrichten haben Parteifreunde sowie andere Vertreter aus Politik und dem Gemeindeleben um ein Resümee seiner Amtszeit gebeten.

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Uwe Heilmann (Mitte) gemeinsam mit Heinrich Laufmöller (links) und Wilfried Mundt (SPD) nach seiner letzten Ratssitzung in Lauenau als Samtgemeindebürgermeister.

Quelle: gus

Samtgemeinde Rodenberg. Hans-Dieter Brand, Sprecher der SPD im Samtgemeinderat, hat Uwe Heilmann als „kreativen Kopf“ kennengelernt, „der immer das Ganze im Blick hatte“ – das Wohl der Samtgemeinde wie auch der Mitgliedsgemeinden. Rege Unterstützung für Vereine, finanzielle Entlastung der Gemeinden durch eine niedrigere Umlage und die Konzentration auf Einnahmequellen, deren Erträge tatsächlich im Ort verbleiben, seien allesamt Aspekte, die wesentlich unter der Leitung von Uwe Heilmann angestoßen oder vorangebracht wurden. Zugleich sei er eine „starke Persönlichkeit“, die keinem Streit aus dem Weg gegangen sei. Aber: „Wer einen starken Samtgemeinde-Chef hat, darf sich nicht wundern, wenn der seine eigene Meinung hat und diese auch vertritt.“
Auch Heinrich Laufmöller (SPD), Bürgermeister von Lauenau, attestiert Heilmann eine erfolgreiche Bilanz. Ein gutes Umfeld für die Vereine zu schaffen und die Samtgemeinde auf eine vernünftige, finanzielle Basis zu stellen – diese Verdienste gingen mit auf Heilmanns Initiative zurück. Unschön sei, in welcher Weise Dinge oft an ihm ausgelassen worden seien, dass unliebsame Entscheidungen, die nachweislich der ganze Rat getragen habe, allein ihm angelastet würden.
„Gemeinsam haben wir über die Jahre viel für die Feuerwehr getan“, ergänzte Gemeindebrandmeister Jürgen Wilkening. Darunter nannte er die Anschaffung sechs neuer Wagen und den Neu- und Ausbau mehrerer Gerätehäuser.
Rodenbergs Bürgermeister Ralf Sassmann (WGSR) fand lobende wie auch ein paar kritische Worte. Er habe mit dem Verwaltungschef immer gut zusammengearbeitet, die Wählergemeinschaft ein gutes Verhältnis zu ihm gepflegt. „Er hat viel geschafft und die Samtgemeinde sehr vorangebracht.“ Vor allem Heilmanns Fähigkeiten als „Finanz-Jongleur“ seien den Gemeinden immer zugute gekommen. Speziell für Rodenberg hätte sich Sassmann jedoch mehr Konzentration auf Gewerbeansiedlung gewünscht.
Uwe Heilmann sei auf jeden Fall ein Macher – und ein „Alpha-Tier“. Jemand, der seine Meinung gerne durchsetze. „Wenn man ihn ,geärgert‘ hat, dann hat er einem das auch krumm genommen.“ Letztlich sei es aber immer um die Sache gegangen, Unstimmigkeiten und Streitereien blieben in der Politik und seien nie ins Persönliche gegangen.
Keinen Kommentar wollten dagegen die befragten Vertreter aus der Opposition, also von CDU, Grünen und Aktiven Demokraten, abgeben. In einer gemeinsamen Stellungnahme teilte Udo Meyer, Sprecher der CDU/WGSR-Gruppe im Samtgemeinderat, mit, dass sie sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht über Heilmanns Amtszeit äußern wollten, sondern ihm „unsere Worte lieber persönlich übermitteln“ möchten. Günter Ebertz, Vorsitzender des Gewerbevereins Rodenberg, hielt sich ebenfalls bedeckt und sagte nur, dass es „im Leben immer Positives und Negatives zu berichten“ gebe. Und: „Wir wünschen Uwe Heilmann alles Gute für die Zukunft.“ kle

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