Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Ein starker Partner für die „Bürgerhilfe“

Lauenau Ein starker Partner für die „Bürgerhilfe“

Der Verein „Bürgerhilfe Samtgemeinde Rodenberg“ in Lauenau steht nicht mehr allein da. Der Landesverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) hat ihn als korporatives Mitglied aufgenommen. Die bisherige Selbstständigkeit ist davon nicht betroffen.

Voriger Artikel
Arbeiten an vier Turnhallen
Nächster Artikel
Anrufauto: Ausweitung der Fahrzeiten vorerst vom Tisch

Für Bedürftige wird enger zusammengerückt: Margit Mesenbrink, Heidemarie Hanauske und Martina Böhm (von links).

Quelle: nah

Samtgemeinde Rodenberg. Gerade passend zum fünfjährigen Bestehen der Helfertruppe um die Vorsitzende Margit Mesenbrink überbrachte Awo-Kreisgeschäftsführerin Heidemarie Hanauske das Zertifikat. „Wir sind uns sehr schnell einig geworden“, berichtete sie über die zurückliegenden Verhandlungen, bei denen auch Tätigkeitsberichte und Bilanzen vorgelegt werden mussten.

Das fiel der „Bürgerhilfe“ nicht schwer: Sie hatte sich damals nur gegründet, um Bedürftige mit Lebensmitteln zu versorgen, deren Haltbarkeit abzulaufen drohte und die aus Überproduktionen zur Verfügung standen. Ursprünglich hatten die Initiatoren sich den vom DRK-Kreisverband unterhaltenen „Tafeln“ angliedern wollen. Doch diese Verhandlungen scheiterten, so dass sich der Verein auf eigene rechtliche Füße stellte.

Seither ist wöchentlich ein eigenes Fahrzeug zu Discountern, Lebensmittelgeschäften und Bäckereien unterwegs, um Waren abzuholen. Die gut zwei Dutzend Mitglieder teilen sich den Fahrdienst, das Befüllen der Regale und die Warenausgabe. Anfangs befand sich der kleine Laden in der Rodenberger Straße; seit zwei Jahren bereits in einem ehemaligen Fabrikgebäude im Ahornweg.

Dass dort einige Flächen leer stehen, hat die gleichfalls anwesende neue Vorsitzende der Rodenberger Awo-Ortsgruppe, Martina Böhm, auf eine Idee gebracht. Böhm koordiniert die Hilfe für die gegenwärtig 38 Flüchtlinge im Samtgemeindegebiet. Sie könne sich schon gut vorstellen, in direkter Nachbarschaft zur Lebensmittelausgabe auch ein Depot für Möbel und Textilien vorzuhalten, sofern sich Flächen anmieten lassen und weitere ehrenamtliche Unterstützer finden. „Wir recherchieren jetzt die Möglichkeiten“, verriet sie unserer Zeitung und stieß dabei auf nachdrückliches Kopfnicken der Kreisgeschäftsführerin: Da die Awohauptamtliche Flüchtlingshilfe stelle, könne sich dank des hiesigen ehrenamtlichen Engagements „ein gutes Netzwerk bilden“.

Überhaupt findet es Hanauske „klasse, wie sich die Schaumburger Bevölkerung in Sachen Flüchtlingshilfe engagiert“. Dies sei auch sehr gut in der Samtgemeinde Rodenberg auszumachen - im Neben- und Miteinander von „Bürgerhilfe“ und Awo-Ortsgruppe. nah

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg