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Erster Schritt auf langem Weg

Feuerschutz Erster Schritt auf langem Weg

Positiv hat der Feuerschutzausschuss die Pläne mehrerer Feuerwehren innerhalb der Samtgemeinde aufgenommen, gemeinsame Gerätehäuser zu beziehen. Allerdings wurde bei der Sitzung am Donnerstagabend auch deutlich, dass dieser Prozess wohl mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird.

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Eduard Hunker (siebter von rechts) und Michael Sokol setzen die Besucher über Details der heimischen Wasserversorgung in Kenntnis.

Quelle: bus

SAMTGEMEINDE RODENBERG. „Wir könnten einen wichtigen Schritt weitergehen im Sinne einer zukunftsfähigen Feuerwehr“, sagte Verwaltungschef Georg Hudalla eingangs. Ein gemeinsames Haus könnte für die Feuerwehren Lyhren, Groß Hegesdorf und Soldorf gebaut werden. Angedacht ist ein zentraler und vor allem moderner Bau. Allerdings muss die Gemeinde Apelern ein Grundstück dafür zur Verfügung stellen, erklärte Hudalla.

Dieselbe Situation besteht im Falle von Hülsede-Meinsen und Schmarrie in der Gemeinde Hülsede. Kaum jemand hätte solche Entwicklungen für möglich gehalten, befand der Verwaltungschef – zumal ja auch Altenhagen II und Messenkamp bereits den Schritt hin zu einem gemeinsamen Gerätehaus gemacht haben.

 

Auch Unterstützungbei der Jugendarbeit

Jörg Döpke, Fachbereichsleiter Bauen, ergänzte, dass sich die betroffenen Feuerwehren auch bei der Jugendarbeit unterstützen wollen. Eine bessere Tagesverfügbarkeit der Einsatzkräfte wäre hinsichtlich der Sicherheit in den Gemeinden eine weitere Folge.

Jürgen Wilkening (WGSR) begrüßte die Entwicklung, monierte aber, dass in Soldorf bereits vor vier Jahren ein neues Gerätehaus gefordert worden war, bisher aber nichts passiert ist. Es sei entscheidend, den nun angerissenen Prozess auch tatsächlich umzusetzen. Ähnlich äußerte sich Karsten Dohmeyer (Grüne), er verwies auf die Dauer des Feuerwehrhausanbaus in Pohle.

Der Ausschussvorsitzende Klaus-Werner Volker (SPD) sagte: „Die Kommunen müssen sich jetzt damit auseinandersetzen.“ Insofern habe der Vorgang gerade erst begonnen, und der Weg sei entsprechend lang. „Wir werden das nicht gleich heute beschließen können“, betonte Volker. Er rechnete mit Kosten von etwa zwei Millionen Euro für den Bau der drei Gerätehäuser. Auch Hans-Dieter Brand (SPD) warnte vor einem Schnellschuss.

Andreas Kölle (SPD) wollte sichergestellt sehen, dass nicht aufgrund der geplanten räumlichen Zusammenlegungen andere Belange der darin involvierten Feuerwehren unter den Tisch fallen. Daher regte Volker an, dass diese Wünsche sämtlich im Rathaus zusammengetragen werden. Es müsse ein Gesamtkonzept erstellt werden. „Dann wird ein Plan gemacht, nach dem das abgearbeitet wird“, so Volker.

Der Vorschlag von Matthias Schellhaus (Grüne), auch Apelern gleich mit den drei Nachbarwehren zusammen in einem zentralen Gebäude unterzubringen, fand wenig Anklang. Daniela Kastning (WGSR) unterstrich, dass jede Feuerwehr eigenständig bleibe. Über Apelern müsse zuerst in Apelern diskutiert werden.

Schellhaus hatte seinen Vorstoß mit dem Verbesserungsbedarf am Apelerner Gerätehaus begründet. Dort fehlt unter anderem eine Absaugvorrichtung. Wilkening forderte, dass die Samtgemeinde diesen Mangel schnellstmöglich behebt – und zwar noch vor Fertigstellung des Feuerwehrbedarfsplans. Einen Beschluss fasste der Feuerschutzausschuss zu den beiden neuen Gerätehausplänen nicht – dies war auch nicht verlangt worden.

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