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Es bleibt eng in den Kitas

Viele weitere Anfragen Es bleibt eng in den Kitas

In den Kindertagesstätten der Samtgemeinde Rodenberg ist es voll. Nur noch wenige freie Plätze gibt es nach Angaben der Verwaltung sowohl in Krippe und Hort.   Auch die regulären Kindergarten haben viel Zulauf. Zum neuen Kindergartenjahr war der Start der Krippe in Hülsede demnach dringend nötig.

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Kitas wie jene Im großen Feld in Rodenberg sind in der Samtgemeinde derzeit rappelvoll.

Quelle: GUS

SAMTGEMEINDE RODENBERG. Zum neuen Kindergartenjahr war der Start der Krippe in Hülsede demnach dringend nötig. Derzeit läuft nach Angaben von Fachbereichsleiter Jörg Döpke die Eingewöhnungsphase. „Das haben wir mit den Eltern auf einem Elternabend abgestimmt“, sagte er. Elf Plätze sind dort derzeit belegt, es gebe zudem vier weitere Anfragen. Damit wäre die neue Einrichtung auch bereits voll belegt, wenn diese Eltern ihren Anspruch aufrecht erhalten.

Standort rechtfertigen

Vor allem Eltern aus Rodenberg haben sich in Hülsede Betreuungsplätze für ihren Nachwuchs gesichert. Die Frage, ob die Einrichtung dauerhaft bestehen bleibt, beantwortete Döpke nicht eindeutig. Einerseits könne er sich eine baldige Schließung angesichts der bestehenden Engpässe nicht vorstellen. Andererseits sollte aber auch ein Bedarf in Hülsede und Umgebung bestehen, um den dortigen Standort zu rechtfertigen.

Der Hort Apelern ist auch seit Schuljahresbeginn in Betrieb. Dort werden Räume der Grundschule belegt. Sechs Kinder betreuen die Hortkräfte, alle besuchen die Grundschule Rodenberg. Von dort aus werden sie mit dem Bus nach Apelern bugsiert, wo die Eltern sie am Ende des Hortnachmittags abholen müssen.

Die Gesamtsituation: Von 100 Krippenplätzen in der Samtgemeinde sind nach Worten von Verwaltungsmitarbeiter Reinhard Peters derzeit 96 belegt. In den Kindergärten sind 376 von 389 belegt. Auch im Hortbereich existieren nur noch wenige freie Plätze.

Kitaplatz-Verwaltungssystem „Little Bird“ getestet

Das von der Wählergemeinschaft vorgeschlagene Kitaplatz-Verwaltungssystem „Little Bird“ haben die zuständigen Rathausmitarbeiter mittlerweile getestet. Nach Einschätzung Döpkes ist das System durchaus geeignet, um die Arbeit zu erleichtern. Kritisiert wurde von einigen Testern aber die Anonymität dieses Anmeldeverfahrens. Daher muss Döpke zufolge über Nutzen und ebenso über Kosten noch einmal diskutiert werden.

Matthias Schellhaus (Grüne) gab zu bedenken, dass die „Little-Bird“-Software vor auch für die Eltern gedacht ist. Deren Einführung dürfe daher nicht allein wegen Bedenken der Verwaltung abgelehnt werden. Döpke bekräftigte, dass die Verwaltung die Vorteile des Systems „deutlich erkennt“. Derzeit werden in den Kitas der Samtgemeinde die Elternvertreter gewählt. Aus diesen wird später der Samtgemeinde-Elternrat gebildet. gus

Plätze in Kuratorium frei

Den Waldkindergarten bei Feggendorf besuchen derzeit 24 Jungen und Mädchen. Eine Gruppe hat 13, eine elf Kinder. Offen ist noch, wie das Kuratorium für den Waldkindergarten besetzt wird. Bislang hat der Samtgemeinderat keine politischen Vertreter für das neue Gremium benannt, das helfen soll, die Kita bei Feggendorf näher an das Bewusstsein der Öffentlichkeit und politische Prozesse heranzuführen. Denn aus der Wald-Kita sitzt kein Vertreter im Kindergartenausschuss der Samtgemeinde, da dieser nicht in Trägerschaft der Kommune steht. Ein Verein übt diese Funktion ehrenamtlich aus. gus

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