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„Es geht aufwärts“

Hudalla 100 Tage im Amt „Es geht aufwärts“

Für sieben Jahre ist Georg Hudalla zum Samtgemeindebürgermeister von Rodenberg gewählt worden – das macht mehr als 2500 Tage. 100 davon hat er inzwischen hinter sich gebracht.

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Die produktive Zusammenarbeit im Rathaus schätzt Georg Hudalla (links) – hier mit seinem Stellvertreter Günther Wehrhahn – seit den ersten Tagen im Rathaus. kle

Quelle: kle

Samtgemeinde Rodenberg. Dabei hat er vor allem bei denjenigen, die ihn auch im Wahlkampf unterstützt haben, einen positiven Eindruck hinterlassen. Nur die Opposition äußerte sich eher zurückhaltend.

Als „sehr angenehm“ bezeichnet Udo Meyer, CDU-Fraktionssprecher im Samtgemeinderat, die bisherige Zusammenarbeit mit Georg Hudalla. Natürlich müsse der Samtgemeindebürgermeister sich in sein neues Amt erst vollständig einarbeiten – immerhin komme er nicht aus der Verwaltung. Aber er freue sich, wie sich alles entwickelt habe. In den Sitzungen seien offene Diskussionen möglich, Anfragen aller Fraktionen würden berücksichtigt, die Vorlagen seien umfangreich und gut vorbereitet.

Diesen Eindruck teilt auch Karsten Dohmeyer von den Grünen. In den Ausschüssen zeige sich ein ganz anderes Bild. Themen würden nicht vorentschieden, sondern könnten auf der Basis aller Informationen diskutiert werden. „Jetzt kann es jetzt wieder um die Sache gehen“, meint er. „Wir freuen uns, dass da langsam Normalität einkehrt.“ Nicht nur in dieser Hinsicht habe sich gerade hinter den Kulissen eine Menge getan. Hudalla suche außerdem den Kontakt zu allen Parteien, auch die Atmosphäre im Rathaus habe er in letzter Zeit als sehr angenehm wahrgenommen.

„Für jemanden, der das nicht von der Pike auf gelernt hat, macht er sich sehr gut, alle Achtung“, findet Ralf Sassmann (WGSR), Bürgermeister von Rodenberg. „Ich glaube, dass wir da auf einem guten Weg sind.“ Zudem lobte er Hudallas Vorstoß, ein regelmäßiges Zusammentreffen aller Ortsbürgermeister zu organisieren.

Hans-Dieter Brand, Fraktionssprecher der SPD im Samtgemeinderat, hielt sich auf Anfrage eher bedeckt. Im Prinzip könne er noch keine klare Aussage über Hudalla treffen, sagte er. „Ich finde es schwer, bei ihm eine klare Position auszumachen, er versucht eher, zu moderieren.“ Und da die meisten Ausschüsse eher von anderen Verwaltungsmitgliedern geleitet würden, „kann ich nichts Positives oder Negatives sagen“.

Auch Günter Ebertz, Vorsitzender des Gewerbevereins Rodenberg, gesteht zu, dass er bislang noch nicht so viel Kontakt mit dem Samtgemeindebürgermeister hatte. „Er hat ja auch viel um die Ohren“, weiß er. Seine ersten Eindrücke seien jedoch durchaus postitiv. „Ich denke, er wächst in seine Aufgabe hinein, und es geht für uns aufwärts.“

Und wie beurteilt der Samtgemeindebürgermeister selbst die vergangenen 100 Tage? „Über alle Maßen vielfältig und spannend“, sagt Georg Hudalla. Im Rathaus sei er wunderbar aufgenommen worden, aus Unterstützung entwickelte sich bald eine produktive Zusammenarbeit.

Als eine der großen Herausforderungen der ersten Zeit benannte er, mit den vielen Menschen – angefangen bei den 130 Rathausmitarbeitern über Feuerwehrleute bis hin Vereinsvertretern und anderen engagierten Bürgern – in Kontakt zu kommen, sie einzubinden und wichtiges Vertrauen aufzubauen.

Beeindruckt habe ihn vor allem „die Freundlichkeit, mit der man überall empfangen wird“ – selbstverständlich verbunden mit einer sehr großen Erwartungshaltung. Ob er diese erfüllen konnte? „Ich habe selbst sehr hohe Erwartungen an mich, aber ich denke, es ist vieles gelungen.“ kle

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