Samtgemeinde Rodenberg. Am nächsten Morgen herrschte im Rodenberger Rathaus lebhafter Trubel in gleicher Angelegenheit.
Die Nachfrage sei deutlich größer als in den Vorjahren, stellen die beiden Ansprechpartner in der Samtgemeindeverwaltung, Ingo Heuser und Günther Wehrhahn, übereinstimmend fest: „Die wollen alle einen Stand haben.“
Mögliche Gründe für das nachhaltige Interesse sieht Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann im organisatorischen Konzept sowie in der Preisgestaltung der Schau, die von Freitag bis Sonntag, 20. bis 22. April, in Lauenau veranstaltet wird. Neben der Festhalle „Sägewerk“ sind überdachte Flächen auf deren Vorplatz sowie auf der gesamten „Plaza“ sowie ein Freigelände innerhalb des Gewerbeparks vorgesehen. Etwa 70 Aussteller können über maximal 870 Quadratmeter im Innenbereich, rund 20 Firmen auf den 350 Quadratmetern im Freigelände verfügen.
Heuser hat angesichts der Nachfrage keinen Zweifel, dass die Teilnehmerzahl höher sein wird als bei den letzten Messen. 2009 beteiligten sich in Rodenberg 72 Unternehmen, 2007 in Lauenau 87.
Für Heilmann ist die Bündelung rund um „Sägewerk“ und „Plaza“ geradezu „faszinierend“. Die vorhandenen Gastronomiebetriebe würden direkt in das Geschehen eingebunden: „Da kann die Eisdiele jede Menge Eis an die Besucher verkaufen.“ Andere örtliche Lokale könnten das Angebot „flankierend ergänzen“: „Natürlich ist auch unser örtliches Bier dabei.“
Sorge vor überhöhten Standgebühren müsse niemand haben: „Wir halten die Preise von vor fünf Jahren.“ Mehr noch: Die Samtgemeinde beteilige sich mit einem Zuschuss von 25000 Euro. „Wir wollen doch, dass sich der Wirtschaftsraum Samtgemeinde Rodenberg hier bestens präsentiert.“ Die Kosten pro Quadratmeter belaufen sich in Zelt oder Halle auf 25 Euro, im Freigelände auf zehn Euro. Darin enthalten sind bereits anteilige Gebühren für Versicherung, Müll, Bewachung und die Plakatwerbung. Stromanschlüsse und Stellwände werden extra berechnet.
Für ein Rahmenprogramm auf der „Sägewerk“-Bühne wollen die „Lauenauer Runde“ und der Rodenberger Gewerbeverein gemeinsam sorgen. Gedacht ist auch an ein eigenes Kinderprogramm.
Bis zum 10. Februar schließt die Samtgemeindeverwaltung noch Verträge mit den Ausstellern. Etliche liegen ihr bereits vor: Firmeninhaber hatten nach eigenen Angaben direkt nach der Informationsrunde schon „ihren Lieblingsplatz“ gebucht.
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