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Feuchtigkeit mit Holz aussperren

Sanierung auf Friedhöfen Feuchtigkeit mit Holz aussperren

Für eine Sanierung der Friedhofskapelle Feggendorf sollen in den Haushalt 2015 30 000 Euro eingestellt werden. Das hat der Ausschuss für Friedhofsangelegenheiten der Samtgemeinde einstimmig befürwortet. Auch in Groß Hegesdorf und Messenkamp werden für Maler- und Elektrikerarbeiten in den Kapellen noch 10 000 Euro benötigt. Diese wurden ebenfalls aufgenommen.

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Nicht gefährlich, aber auch nicht besonders schön anzusehen: In der Friedhofskapelle Feggendorf zeigen sich lange Risse.

Quelle: kle

Samtgemeinde Rodenberg. Vom Zustand der Feggendorfer Friedhofskapelle konnten sich die Ausschussmitglieder bei einem Ortstermin gleich selbst ein Bild machen. Die auffälligsten Schäden – lange, unschöne Risse ziehen sich an den Innenwänden der Kapelle entlang – stellen allerdings eines der geringeren Probleme dar, wie Arno Fatzler vom Hochbauamt erklärte. Weit schlimmer sei die Feuchtigkeit für das Bauwerk, die durch die Außenwände eindringe.
Vor mehr als 15 Jahren wurde der Eingangsbereich der Kapelle außen mit einer Holzdeckelschalung umgeben. Am Hauptteil des Gebäudes wurde die ursprüngliche Fassade allerdings nur mit einer Betonfaserplatte abgedeckt, vermutlich Ende der Siebziger oder Anfang der Achtziger, wie Fatzler vermutet. Diese Platte könnte die Feuchtigkeit jedoch nicht richtig abhalten. Gerade an der Südwestseite, die Wind und Wetter immer in vollem Umfang abbekomme, bilde das ein großes Problem – zumal die Kapelle auch nicht oft geheizt werde. Die „klimatisch beste Lösung“ sei eine Holzverkleidung wie im vorderen Gebäudeteil. Er riet dazu, auch die Eckpfeiler zwischen Eingang und Hauptbereich abzudichten. Diese waren möglicherweise aus ästhetischen Gründen einst nicht mit der Betonplatte belegt worden, sollten im Hinblick auf die Feuchtigkeit aber ebenfalls abgedeckt werden.
Nach der Fertigstellung der Außenfassade sollen 2016 noch Restarbeiten wie Malerarbeiten im Inneren erfolgen. Auf Wunsch der Ausschussmitglieder sollen die Risse aber schon vorher zumindest provisorisch abgedichtet und überstrichen werden, da der Zustand optisch für Trauerfeiern unwürdig sei. Gefährlich seien die Risse aber nicht, wie Fatzler auf Anfrage erklärte. Vermutlich handele es sich um das Ergebnis kleinerer Absackungen, die bei einem Gebäude dieses Alters nicht ungewöhnlich seien. kle

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