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„Feuerwehr bedeutet mehr“

Thomas Böhm löst Roland Kramer als Ortsbrandmeister ab „Feuerwehr bedeutet mehr“

Mehr schlitternd als gehend kamen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Rodenberg am Sonnabend zu ihrer Jahresversammlung. Ob nun Eisregen im Winter oder Gluthitze im Sommer – die Feuerwehr war auch im vergangenen Jahr bei jeder Wetterwidrigkeit im Einsatz.

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Roland Kramer (Mitte) scheidet in wenigen Wochen als Ortsbandmeister aus. Sein Nachfolger ist Thomas Böhm (links), sein Stellvertreter Dirk Sassmann.

Quelle: göt

RODENBERG. . 1701 Stunden leisteten die Kameraden in 91 Einsätzen ab. Neben kleineren und mittleren Bränden wurde die Feuerwehr vor allem bei Verkehrsunfällen zu Hilfe gerufen. Zusammen mit Ausbildungen und Unterhaltungsmaßnahmen kommt die Wehr auf insgesamt etwa 9700 Stunden. Auch 2017 wird den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten wieder einiges abverlangen – Tag und Nacht. „Feuerwehr bedeutet mehr“, so Bürgermeister Ralf Sassmann.
Für Roland Kramer war dies die letzte Jahresversammlung als Ortsbrandmeister. „Ich hatte meinen Spaß“, sagte er rückblickend. In ungefähr zwölf Wochen übernimmt Thomas Böhm, vormals stellvertretender Ortsbrandmeister, das Kommando. Sein Stellvertreter wird Dirk Sassmann. Kramer scheidet aus Altersgründen aus. Regulär hätte er das Amt noch bis zum Jahresende inne – aber eine Woche vor der Jahresversammlung auszuscheiden, wäre für ihn die „Höchststrafe“.
Großer Erfolg war die Werbeaktion auf dem Amtsplatz im September. Dort zeigte die Feuerwehr ihr Können. Der Kinderfeuerwehr hat das einen ordentlichen Mitgliederschub eingebracht: Die Mitgliederzahl stieg von 24 auf 33 Kinder. Kinderfeuerwehrwart Leon Reichstein blickte auf ein turbulentes Jahr mit den Kindern zurück. Viel Lob erntete auch die Jugendfeuerwehr um Felix Raubaum. Kreisjugendfeuerwehrwartin Silke Weibels dankte den Jugendlichen bei ihrem Einsatz bei den Feuerwehrmeisterschaften – sie hatten die Wettbewerbsbahnen aufgebaut. „Die Spezialisten aus Rodenberg sind inzwischen bundesweit gefragt“, so Weibels. Von der Jugendfeuerwehr in die Aktivenabteilung wechselten Nele Matienen und Sören Riekehr. Damit hat die Feuerwehr Rodenberg 76 aktive Mitglieder und damit kaum Veränderungen zum Vorjahr. Geehrt wurde Oliver Kolsch, der seit 25 Jahren in der Feuerwehr Rodenberg aktiv ist. Insgesamt hat die Feuerwehr 784 Mitglieder. Kramer bedankte sich auch hier bei zahlreichen Jubilaren und hob besonders die Familie um Christa Grimpe hervor, die schon seit 60 Jahren Mitglied der Feuerwehr ist. göt

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