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Fokus auf Kita und Schule

Samtgemeinde-CDU will Druck für IGS-Oberstufe Fokus auf Kita und Schule

Mit dem Schwerpunkt Kita und Schule geht die Samtgemeinde-CDU in die Kommunalwahl. Ein spannendes Projekt betrifft den Bereich der Grundschule Rodenberg.

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Symbolbild

Quelle: dpa

SAMTGEMEINDE RODENBERG. Dort möchte die CDU die Straße Am Jagdgarten entlasten, wo werktags chaotische Zustände wegen der Eltern-Taxis herrschen. Dass Eltern aufhören, ihren Nachwuchs mit dem Auto bis zur Schultür zu bringen, glauben die Politiker nicht. Doch auf der anderen Seite der Aue könnte ein Parkplatz entstehen, von wo aus die Kinder den Rest des Weges zu Fuß zurücklegen können.

Dafür musste Grundstückserwerb getätigt werden. Spitzenkandidat Erhard Steege hält es nicht für ausgeschlossen, dass eine Fußgängerbrücke über die Aue gebaut wird, die den Weg für die Grundschüler noch verkürzen würde.

Ein weiterer Kindergarten in der Stadt Rodenberg ist in den Augen der CDU ein Muss, doch es soll nicht zwingend ein Neubau sein. Der Kindergarten Grover Straße könnte beispielsweise vergrößert werden, um den Bedarf an Betreuungsplätzen zu decken. Dies hätte den Vorteil, dass zwar mehr Personal eingestellt werden müsste, aber nicht eine weitere Kita-Leitung zu installieren wäre.

IGS-Oberstufe hat oberste Priorität

Wenn die Mehrheit im Samtgemeinderat doch einen Neubau befürwortet, dann sieht Steege diesen nicht in der Innenstadt, wie von anderen Gruppen vorgeschlagen. Er würde in dem Fall ebenfalls auf dem Aue-Grundstück gegenüber der Schule etwas planen wollen.

Oberste Priorität hat für die CDU in der kommenden Wahlperiode, die IGS-Oberstufe nach Rodenberg zu holen. Dazu solle der Samtgemeinderat politischen Einfluss auf den Kreistag ausüben. Die Kinderzahl im Einzugsbereich der IGS Rodenberg reiche aus, um in der Deisterstadt eine Oberstufe zu betreiben. Das Lehrerkollegium müsste entsprechend aufgestockt, das Raumangebot erhöht werden.

Im Brandschutzbereich will die CDU zu den Ortswehren und ihren Nachwuchsgruppen stehen und Fusionen nur dann befürworten, wenn die Feuerwehren sie selbst wollen. Hinsichtlich der Ausrüstung gelte es jedoch, alle Aufgaben der Samtgemeinde im Blick zu behalten. „Alles muss im finanziellen Rahmen bleiben“, so Steege. Dabei setze die CDU auf den Feuerwehrbedarfsplan, der bald vorliegen soll.

 Rutsche für die Attraktivität

Zur Steigerung der Attraktivität des Rodenberger Schwimmbads pocht die CDU weiter auf den Bau einer großen Rutsche. Dies sei wichtiger, als am Rathaus einen Lift zu installieren. Für mehr Barrierefreiheit wäre es eher von Bedeutung, Dorfgemeinschaftshäuser umzubauen.

In puncto Verkehr unterstützt die CDU einen Transfer zum Klinikum Vehlen. Windkraft lehnt die Partei derzeit ab, aber nicht zwingend für alle Ewigkeit. „Man weiß nie, was kommt“, sagt Steege. Tourismusförderung sieht dieser am ehesten in Form eines Samtgemeinde-Konzeptes. gus

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