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Samtgemeinde Rodenberg Fraktionen unterstützen Antrag
Schaumburg Rodenberg Samtgemeinde Rodenberg Fraktionen unterstützen Antrag
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15:58 12.02.2018
Der Sprung ins kühle Nass soll für aktive Feuerwehrleute in Rodenberg kostenlos werden. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
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Samtgemeinde Rodenberg

Gut möglich, dass die SPD mit ihrem Vorstoß durchkommt. Denn unterstützt wird dieser Vorschlag von der CDU-Fraktion, wie Sprecher Karl-Heinz Bruns gegenüber dieser Zeitung erklärte. „Das ist eine Anerkennung für die Feuerwehrleute, die Tag und Nacht, am Wochenende und an Feiertagen im Einsatz sind“, so Bruns.

Die Christdemokraten begrüßen deshalb diese Initiative. Auch die Kosten würden sich in Grenzen halten, da die Freibäder Eigentum der Samtgemeinde sind. Es wäre lediglich mit Einnahmeausfällen zu rechnen, von den Feuerwehrleuten, die bisher Eintritt bezahlt haben.

Wertschätzung für Ehrenamtler

Für Nicole Wehner (Wählergemeinschaft) ist es keine Frage, dass der Antrag unterstützt wird, nachdem bereits mehrfach über dieses Thema nachgedacht worden war. Die Feggendorferin spricht von einem guten Anstoß, der dem Ehrenamt mehr Wertschätzung zuteil werden lässt.

Die Feuerwehrleute haben eine Sonderstellung, so Wehner, „weil sie ihre Gesundheit einsetzen, um anderen zu helfen“. Allerdings gibt es auch in anderen Bereichen ehrenamtlich tätige Menschen, die sich „über alle Maßen engagieren“, erklärt Wehner. Die Politik solle deshalb auch die anderen fleißigen Freiwilligen nicht aus dem Blick verlieren.

„Wir stehen dem nicht ablehnend gegenüber“, sagte Erhard Steege, Sprecher der Rodenberger Interessengemeinschaft. Aber darüber, ob der Antrag in der vorliegenden Form umzusetzen ist, müsse genau nachgedacht werden. Schließlich geht die Anzahl der Aktiven in die Hunderte. Außerdem gebe es viele andere Freiwillige in der Samtgemeinde, die sich dann „auf den Schlips getreten“ fühlen könnten.

Zunächst die Ausrüstung verbessern

Vonseiten der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und FDP heißt es, man wünsche sich, dass die Feuerwehrkameraden erst einmal eine funktionierende Ausstattung an Kleidung und Gebäuden bekommen, „damit sie sich beim Einsatz für unsere Bürger nicht unnötig gefährden“.

„Die Forderung einer Freibadkarte tritt angesichts dieser Tatsachen in den Hintergrund“, sagte Karsten Dohmeyer (Grüne).

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