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Freibäder sollen attraktiver werden

Rutschige Investition Freibäder sollen attraktiver werden

Gibt es bald eine Riesenrutsche in der Rodenberger Badeanstalt? Die CDU/WGSR-Arbeitsgruppe der Samtgemeinde möchte dafür sorgen, dass die Freibäder in Rodenberg und Lauenau attraktiver gestaltet werden.

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Eine Riesenrutsche ist einer der Wünsche der Gruppe CDU/WGSR für das Rodenberger Bad.

Quelle: Montage: Harmening

Samtgemeinde Rodenberg. Einen entsprechenden Antrag haben die Politiker bereits bei der Verwaltung eingereicht.

 „Wir wollen nicht nur in Feuerwehren oder Turnhallen investieren, sondern auch etwas für Jugendliche tun“, erklärt deren Sprecher Udo Meyer. Es sei nicht nur für einen langfristigen Erfolg der Bäder wichtig, die Attraktivität der Anlagen zu steigern, „sondern kann auch ein Mittel sein, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken“.

 Für das Bad in Rodenberg schweben der Arbeitsgruppe etwa die Vergrößerung der Liegewiese und ein neuer Eingang am Sportpark vor, um damit die Parkplatzsituation zu entschärfen. Außerdem sollen sowohl dort als auch in Lauenau Wasserrutschen installiert werden. Wirklich konkret sind die Vorschläge allerdings nicht.

 Das hat nach Angaben Meyers auch einen Grund: „Wir möchten, dass auch andere Gremien Initiative zeigen“, erklärt er. Man wolle der fachlichen Beratung nicht vorgreifen und wünsche sich die Ausarbeitung mehrerer Vorschläge, die man dann diskutieren könne. Fest steht nur: Es soll sich nicht nur um „kosmetische Verbesserungen“ handeln.

 Meyer hofft, dass der Großteil der geplanten Investitionen für das Kalenderjahr 2016 in die Bäder fließt. Immerhin schlage eine große Rutsche bereits mit etwa 150000 Euro zu Buche. Idealerweise sollen nach Wünschen von CDU/WGSR gleich beide Bäder im kommenden Jahr attraktiver gestaltet werden.

 Falls das nicht möglich sei, sieht die Ratsgruppe besonderen Handlungsbedarf beim Bad in der Deisterstadt. „Tendenziell gibt es mehr Besucher in Lauenau. Außerdem muss in Rodenberg das Parkplatzproblem entschärft und die Liegewiese angepasst werden“, so Meyer.

 Die Arbeitsgruppe bittet im Antrag „bei der zeitlichen Planung zu berücksichtigen, dass die Maßnahmen schon bis zur Eröffnung der Freibadsaison im Mai umgesetzt werden können.“

 Gerade für Verwaltungsangelegenheiten eigentlich ein ziemlich knapp bemessener Zeitraum. „Das ist sicher eine sportliche Zielsetzung, aber wenn im Vorfeld das eine oder andere auf den Weg gebracht wird, ist das tendenziell machbar“, kommentiert Udo Meyer.  js

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