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Gebühren steigen nicht

Wasser und Abwasser Gebühren steigen nicht

Die gute Nachricht vorweg: Die Abwasser- und die Wassergebühren in der Samtgemeinde Rodenberg steigen vorerst nicht. Dies ist das Ergebnis einer unaufgeregten Sitzung des Betriebsausschusses, bei der es auch gar keine schlechten Nachrichten gegeben hat.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Samtgemeinde Rodenberg. Im Gegenteil: Sowohl die Wasserversorgung der Samtgemeinde als auch die Abwasserbeseitigung haben im Jahr 2013 einen leichten Überschuss erwirtschaftet. Beide Jahresergebnisse beschloss der Ausschuss einstimmig. Demnach beträgt der Jahresgewinn des Abwasserbetriebs 59336 Euro, der Gewinn der Wasserversorgung umfasst 29718 Euro.

 Von den 59336 Euro werden 40000 Euro an die Samtgemeinde abgeführt, dabei handelt es sich um die Verzinsung des Eigenkapitals. Der Gewinn der Wasserversorgung wird komplett in die Rücklagen des kommunalen Betriebs gesteckt, da die Samtgemeinde auf eine Verzinsung im Frischwasserbereich verzichtet.

 Im Wirtschaftsplan der Abwasserbeseitigung für 2015 steht eine Darlehensaufnahme in Höhe von 150000 Euro, die der Betriebsausschuss ebenfalls ohne Gegenstimme abnickte. In den Haushaltsberatungen muss dies noch bestätigt werden. Das Darlehen ist für Investitionen in den Klärbetrieb vorgesehen, die Samtgemeinde geht davon aus, dass die Tilgung aus dem laufenden Geschäft und damit ohne Zuschuss der Kommune erfolgt.

 Über eine Gebührenanpassung wurde nicht diskutiert, sagte ein Sprecher der Samtgemeinde auf Anfrage dieser Zeitung. Damit bleiben die Sätze für das Frischwasser und für die Klärung des Abwassers in 2015 unverändert. Allerdings sei in 2015 eine neue Kalkulation der Gebühren geplant. Völlig offen sei, ob anhand des dann zusammengestellten Zahlenwerks eine Anpassung der Gebührensätze angeregt wird. Darüber müssten dann die politischen Ausschüsse beraten.

 Der Preis fürs Frischwasser, dass der Samtgemeindebetrieb liefert, ist seit dem Jahr 2000 unverändert und liegt bei aktuell 1,12 Euro pro Kubikmeter. 686750 Kubikmeter sind in 2013 verbraucht worden. Aus den Zählergebühren erhielt der Betrieb 292843 Euro, woraus sich ein Einnahmevolumen von gut 1,06 Millionen Euro ergab.

 Die Abwassergebühr beträgt derzeit 2,60 Euro pro Kubikmeter, geklärt wurden in 2013 637285 Kubikmeter Schmutzwasser, die Einnahmen umfassten zuzüglich 320000 Euro aus der Grundgebühr 1,87 Millionen Euro. Die Differenz zwischen verbrauchtem Frischwasser und geklärtem Abwasser ist damit zu begründen, dass nicht alles Frischwasser automatisch irgendwann im Kanalnetz landet – beispielsweise solches Wasser, dass im Garten verbraucht wird. gus

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