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Gegen Regen gut gerüstet

Keine großen Wasserschäden Gegen Regen gut gerüstet

Die Wetterkapriolen Ende Juli hat die Samtgemeinde Rodenberg gut überstanden. Der Starkregen stellte die Anlagen zum Schutz vor Hochwasser auf eine ordentliche Probe. Nun hat sich gezeigt, dass sie dem Belastungstest durch Tief Alfred mit Rekord-Niederschlagsmengen gut standgehalten haben.

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Quelle: Archiv

Samtgemeinde Rodenberg. Lediglich in Feggendorf müssen Holzplanken nachgerüstet werden. In Apelern könnte aber noch eine Straßenreparatur folgen.

Im Flecken Lauenau hat sich gezeigt, dass die zwischen 2000 und 2005 installierten Regenrückhaltemaßnahmen gut funktionieren. Die Anlagen haben diesen abermaligen Härtetest gut überstanden und alles aufgenommen, erklärte Gemeindedirektor Sven Janisch, „das haben wir vorher nicht genau gewusst“. Rund 1,5 Millionen Euro wurden dort über die Jahre investiert. Die nötige Kapazität wurde theoretisch berechnet für das sogenannte 100-jährige Niederschlagsereignis. Doch gab es bis Juli kein solches Rekordereignis. Tief Alfred brachte rund 100 Liter pro Quadratmeter Niederschlag pro Tag.

Probleme nur an Schnittstellen

Zumindest seitens der Samtgemeinde gab es kein größeres Schadensereignis zu beklagen, erklärte Janisch. Probleme gab es nur an den Schnittstellen zwischen Samtgemeinde-Infrastruktur, also beispielsweise der Kanalisation, und den Haushaltsanschlüssen.

In Feggendorf muss nach dem Starkregen nachgebessert werden. Schuld ist jedoch nicht das Unwetter. An vier Stellen wurden Holzplanken entfernt, die als Rechen dem Zufluss zum Graben oder Kanal dienen. Der Regen kann die Holzbalken nicht weggespült haben: „Die wurden entfernt“, so Janisch. Eine Fachfirma stellt die Planken wieder her.

Zudem werden die Becken zeitnah durchgearbeitet. Dies wird jährlich gemacht. Die Niederschläge der vergangenen Wochen haben der Vorgang bislang nicht zugelassen.

In Apelern bereitete Ende Juli die Straße Am Riesbach Sorgen. Laut Bürgermeister Andreas Kölle drang Wasser durch das Pflaster nach oben, sodass eine Unterspülung vermutet wurde. Augenscheinlich sind dort keine Schäden feststellbar. Warum das Wasser durch die Straße nach oben drückte, soll aber noch untersucht werden. Ein Kamerawagen soll die Rohre durchleuchten und eventuelle Schäden aufdecken. „Sonst haben wir in Apelern keine Schäden zu verzeichnen“, so Kölle. göt

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