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Samtgemeinde Rodenberg Gelbe Warnschilder gegen wilde Bergtouren
Schaumburg Rodenberg Samtgemeinde Rodenberg Gelbe Warnschilder gegen wilde Bergtouren
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16:47 23.11.2011

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Für den Kreis Schaumburg und die Niedersächsische Forstverwaltung haben der Leiter der Revierförsterei Lauenau, Ralph Weidner, Kommunalarchäologe Jens Berthold und der ehrenamtliche Denkmalpfleger des Kreises, Ronald Reimann, die Aufstellung der Schilder in die Hand genommen. Vorerst vier Exemplare an den Ecken der Heisterburg sollen aufklären und die Radfahrer auf den rechten Weg bringen.

„Wir wissen nicht, wie viele Leute das abschreckt“, sagt Berthold. Doch die „Rücksichtslosigkeit“ der Mountainbiker könne nun jedenfalls nicht mehr durch Unwissenheit erklärt werden. Denn durch die gelben Schilder müsse jeder wissen, auf welchem Territorium er sich befinde.

Schon länger dienten den Freizeitsportlern die Wälle der Heisterburg und anderer historischer Anlagen als Hindernisparcours für ihre Ausflüge. Doch als deutlich erkennbar gewesen sei, dass die Radler sogar mit dem Spaten zu Werke gingen, um sich die Bahn zurechtzubauen, „da hörte bei mir der Spaß auf“, sagt Reimann. Weidner, der ständig in seinem Revier auf Mountainbiker trifft, kann ein Lied davon singen, wie uneinsichtig diese reagieren, wenn sie auf die sensiblen Bereiche im Deister aufmerksam gemacht werden. Wie der Kreis Schaumburg ankündigt, soll die Heisterburg als erste Anlage im Deister so geschützt werden. Die Denkmalschutzbehörde stelle dafür Gelder bereit. „Es ist ein Testballon und wir fangen damit an, das ist das Wichtigste“, sagt Berthold.