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Geld fürs Hexenholz

Förderung für Süntelbuchen-Projekt Geld fürs Hexenholz

Nach dem Projekt Tal der Süntelbuchen erhält der Bestand heimischer Gehölze eine weitere Stärkung. Karl-Heinz Buchholz, Geschäftsführer des Naturparks Weserbergland, hat mitgeteilt, dass der Förderbescheid für ein weiteres Süntelbuchen-Projekt eingegangen ist. Davon profitiert auch der Süntel im Bereich der Samtgemeinde Rodenberg.

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Samtgemeinde Rodenberg. Rund 32 500 Euro erhält der Naturpark vom Amt für Regionale Landesentwicklung. Landrat Jörg Farr betonte bei der Übergabe in Hildesheim: „Mit weiteren Anpflanzungen wollen wir den Bestand der Süntelbuchen sichern. Die Baumart stellt eine biologische Rarität dar. Ferner gilt es, ein Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln.“
Karin Beckmann, Landesbeauftragte beim Amt für Regionale Landesentwicklung, begründete die Bezuschussung damit, dass die Planungen des Naturparks in „besonderem Maße das niedersächsische Natur- und Kulturerbe“ fördern. Daher passe die Maßnahme gut in das Programm „Landschaftswerte“ der Niedersächsischen Landes- und Investitionsbank (NBank), aus dem die 65 Prozent Zuschuss stammen.

Informationstafeln sollen angebracht werden

Buchholz erklärte auf Anfrage dieser Zeitung, dass außer den Neupflanzungen auch geplant ist, Informationstafeln an besonders prächtigen Süntelbuchen anzubringen, um Wanderer über deren Besonderheiten zu informieren – beispielsweise bei Hülsede. Die Süntelbuchen sind nicht die einzigen seltenen Bäume in dem Höhenzug. Dieser weist mit den Altbuchen auch den ältesten Rotbuchenbestand im Calenberger Land auf.
Die Samtgemeinde Rodenberg hatte vor wenigen Jahren bereits das Projekt Tal der Süntelbuchen ins Leben gerufen. Dabei soll auf die Bestände des sogenannten Hexenholzes an den unterschiedlichen Punkten im Deister-Sünteltal hingewiesen werden. Einige Gemeinden, wie Messenkamp und auch die Stadt Rodenberg, haben dafür eigens neue Bäume angepflanzt, die aber noch lange brauchen, um die charakteristische Gestalt der Süntelbuchen anzunehmen.
Mit dem Ausweisen zweier neuer Naturdenkmäler wird es vorerst aber nichts. Der Grünen-Politiker Michael Ensslen möchte eine Kastanie in Hülsede und eine Linde in Meinsen in der entsprechenden Liste notiert wissen. Derzeit nimmt der Landkreis aber generell keine neuen Naturdenkmäler auf. gus

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