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Senioren fordern bessere Verkehrsanbindung

Gesamtklinikum Vehlen Senioren fordern bessere Verkehrsanbindung

Der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Rodenberg hat das Klinikum bei Vehlen besichtigt. Zwar war die Mehrheit durchaus angetan vom Gesehenen. Aber es gibt nach wie vor Vorbehalte, insbesondere bezüglich der Verkehrsanbindung.

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Das Gesamtklinikum in Vehlen steht nach wie vor in der Kritik.

Quelle: Archiv

Samtgemeinde Rodenberg. „Wir haben einen interessanten Eindruck erhalten“, konstatierte Vorsitzender Wilhelm Gerland. Auch Hans-Jürgen Anderten fällte das Urteil „gut“. Wilfried Engelhardt war zurückhaltender: „Das werden wir erst wirklich wissen, wenn die Berichte von denen kommen, die dort gelegen haben“, sagte der Rodenberger.
„Es macht aber keinen Sinn, jetzt schon jede Kleinigkeit zu diskutieren“, sagte Gerland. So war der Grundtenor im Beirat auch positiv. Allerdings sorgte noch immer die Verkehrsanbindung für Sorgenfalten. Wenn Stau auf der Autobahn ist und die Nebenstrecken auch dicht sind, werden die Umwege zeitraubend, lautete die Befürchtung.

Kritik am Standort und an der Personalstärke des Klinikums

Den Standort hielt Friedhelm Springinsguth nach wie vor für unmöglich. Zwar sei jetzt nichts mehr daran zu ändern, doch der Beirat blieb bei seiner Forderung, eine Nahverkehrsanbindung für die Rodenberger zu schaffen. Auch die künftige Personalstärke am Schaumburger Gesamtklinikum wurde skeptisch bewertet.Bezüglich des Transports könnte die neue Mobilitätszentrale des Landkreises zu einer Lösung führen. Dort können Interessierte nach Angaben Jürgen Baumgarts bald nach einer Verbindung hin zum Klinikum nachfragen. Bei einer Informationsveranstaltung des Kreisseniorenrats sei ihm versichert worden, es werde eine Busroute nach Vehlen geben, doch diese könnte in Bad Nenndorf starten.
Somit müssten die Einwohner der kleineren Orte dennoch erst einmal einen Transfer in die Kurstadt bewerkstelligen, von wo aus es dann mit dem Bus weiter ginge. Genauer sei das Thema allerdings nicht erläutert worden. Die Mobilitätszentrale ist ein Projekt des Landkreises, das alle Elemente des hiesigen Personennahverkehrs vom Zuschuss-Taxi über Bürgerbusse bis hin zum Linienbus und zur S-Bahn bündeln soll.

Verwirrung um Faltblatt

Gerland beharrte darauf, dass sich der Beirat diesem Thema noch einmal mit besonderer Intensität widmet. Das halbe Jahr bis zur geplanten Eröffnung des Klinikums vergehe im Handumdrehen, und bis dahin solle klar sein, wie Einwohner der Samtgemeinde Rodenberg erschwinglich dorthin gelangen können. Das zuletzt veröffentlichte Faltblatt der Mobilitätszentrale wurde vom Beirat negativ bewertet. Zahlreiche Angaben seien verwirrend, außerdem seien die Informationen unübersichtlich angeordnet. Die Idee sei gut, aber nicht gut umgesetzt. gus

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