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Grenzen überschreiten und Chancen nutzen

Samtgemeinde Rodenberg Grenzen überschreiten und Chancen nutzen

Die öffentliche Vereidigung steht Stamtgemeindebürgermeister Georg Hudalla erst noch bevor. Auf dem Chefsessel im Rodenberger Rathaus sitzt er nun aber bereits seit rund zwei Wochen. Für unsere Zeitung wirft er einen kurzen Blick zurück an den Anfang – und voraus auf seine nächsten Pläne und Aufgaben.

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Blumen fürs Büro: Georg Hudalla an seinem neuen Schreibtisch.

Quelle: kle

„Ich bin schon mit den Erwartungen hergekommen, dass es sehr lebhaft sein und viel auf mich einstürmen wird“, erzählt er. „Am Ende wurde es sogar noch doppelt so viel.“ Der Terminkalender jedenfalls sei blitzschnell voll gewesen, „es gibt eigentlich keinen Tag, der vor 22 Uhr endet“.

 Gespräche standen in der ersten Zeit an vorderster Stelle – hauptsächlich mit den Mitarbeitern des Rathauses, am Martinimarkt vor allem mit Bürgern, später auf dem Baubetriebshof und in anderen Institutionen. „Dabei habe ich unheimlich viele Eindrücke und einen bunten Strauß an Anregungen erhalten.“ Die Aufnahme seitens der Bevölkerung und auch im Amt sei sehr freundlich gewesen.

 Außer haufenweise Ausschüssen und Ratssitzungen in der aktuellen und den kommenden Wochen hatte Hudalla außerdem noch eine Fortbildung zu „absolvieren“. Das Thema: Kommunalverfassungsrecht. Spannend seien dabei vor allem die Gespräche mit den anderen 20 neu gewählten Bürgermeistern anderer Gemeinden gewesen. „Da gab es schon einmal einen guten Erfahrungsaustausch.“

 Eines der Ziele, die sich Hudalla bereits vor Amtsantritt gesetzt hatte, war es, gedanklich und bei der Zusammenarbeit nicht in den eigenen Gemeindegrenzen zu verharren. „Ich sehe viel Potenzial darin, Dinge gemeinsam anzugehen.“ Das beginne bereits bei den Grenzen zwischen den Gemeinden innerhalb Rodenbergs. Es sei schon sehr vielsagend, dass das Ereignis 40 Jahre Samtgemeinde Rodenberg 2014 nicht gefeiert wurde. „Wir fühlen uns emotional nicht wie eine Samtgemeinde, das möchte ich gerne ändern.“ Weiter gehe es mit Projekten innerhalb des Landkreises und sogar landkreisübergreifend.

 Gerade in der touristischen Zusammenarbeit beispielsweise mit Bad Münder, mit dessen Bürgermeister es bereits erste Gespräche gegeben habe, sehe er große Chancen für alle Beteiligten. Als Beispiele für eine mögliche Kooperation nannte er die Süntelbuchen als ein Alleinstellungsmerkmal der Region und eine Reaktivierung der ehemaligen Bahntrasse von Nenndorf bis Bad Münder als Radwanderweg.

 Zu dem erhofften Nachtbus von Wunstorf aus, den er sich vor der Wahl ebenfalls als Wunsch auf die Fahnen geschrieben hatte, habe er ebenfalls erste Gespräche mit dem Landkreis Schaumburg geführt. Allerdings sei dies ein Vorhaben, das sich nicht von heute auf morgen umsetzen lasse und einen langen Vorlauf brauche. Der Grund: Auch dieses Projekt ist landkreisübergreifend. kle

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