Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Grüne befürchten Sanierungsstau

Samtgemeinde Rodenberg Grüne befürchten Sanierungsstau

Stehen die Samtgemeinde Rodenberg und ihre Mitgliedskommunen vor einem Sanierungsstau? Die Grünen befürchten das. Und Verwaltungschef Georg Hudalla widerspricht nicht – er schränkt die Befürchtung jedoch ein.

Voriger Artikel
Bildband dokumentiert Dorfgeschichte
Nächster Artikel
Doch keine Umfrage zum ÖPNV

Samtgemeinde Rodenberg. Grünen-Sprecher Karsten Dohmeyer hat in den vergangenen Wochen und Monaten etliche Schäden und Mängel an kommunalen Gebäuden ausgemacht. Auch am IGS-Gebäude. Doch als Lokalpolitiker konzentriert sich der Lauenauer auf die Gebäude, auf die die Gemeinden und die Samtgemeinde Einfluss nehmen können. Zahlreiche Reparaturen seien nötig.

„Das ist unser gemeinsames Eigentum, das gehört uns allen“, betont Dohmeyer. Er wolle niemandem die Schuld zuschieben, doch er sieht es als die Pflicht der kommunalen Eigentümer an, die Gebäude in gutem Zustand zu halten. Summieren sich aber viele Instandhaltungsmaßnahmen, können auch einzelne Vorhaben mit einem Kostenvolumen um 15.000 Euro irgendwann die Finanzkraft noch so gesunder Kommunen überschreiten. Und die kleineren Gemeinden ringen schon nach Luft, wenn sie Feldwegbrücken zu reparieren haben.

Dohmeyer nennt mehrere Beispiele größerer Schäden. Die Heizung im ehemaligen Casala-Gebäude weist einen Schaden auf, beim Freibad in Lauenau stand erst im Frühjahr zur Debatte, ob eine Grundsanierung des Brunnens vorzunehmen ist, und Gras wächst auch auf den Dächern der Freibadgebäude. An der Sporthalle im Haus Weidenfeld blieb eine fehlende Lüftung jahrelang unentdeckt, sodass nun eine teure Reparatur ansteht, und dann wäre da auch noch die Rathaussanierung in Rodenberg. Von den geplanten Feuerwehrhausneubauten ganz zu schweigen.

Hudalla räumt ein: Er kann Dohmeyer im Grundsatz nicht widersprechen. Doch die Verwaltung habe dieses Problem bereits erkannt. Und auch wenn es nach außen hin nicht so wirken möge, es werde bereits gehandelt. Aus dem Baufachbereich habe er sogar die Rückmeldung bekommen, dass in diesem Jahr deutlich mehr Reparaturen angeschoben worden seien als in den Vorjahren. Vor allem in Kitas.

Hudalla verweist auch auf das Beispiel Dorfgemeinschaftshaus Algesdorf, dessen Sanierung so gut wie abgeschlossen ist. Das Gebäude befinde sich jetzt auf „Top-Niveau“. Die Reparatur der Heizung in Lauenau sei zudem ebenso angeschoben wie die Reparatur der Sporthalle an der Lauenauer Grundschule.

Dohmeyer geht es aber auch um die vielen Kleinigkeiten, die erst auf den zweiten Blick entdeckt werden, jedoch zu teuren Folgeschäden führen können – wie zuletzt die fehlende Lüftung in der Lauenauer Halle.

Deshalb will Hudalla das Problem auch nicht beiseitewischen. „Es gibt viel zu tun“, bestätigt der Samtgemeindebürgermeister. Doch allein schon wegen der begrenzten Kapazitäten könne die Verwaltung die Baustellen nur „der Reihe nach abarbeiten“. gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg