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Grüne fordern Photovoltaik für Klärwerk

Samtgemeinde Rodenberg Grüne fordern Photovoltaik für Klärwerk

Das Klärwerk der Samtgemeinde Rodenberg könnte in der Zukunft einen Teil seines Strombedarfs durch eine Photovoltaikanlage selbst decken.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Samtgemeinde Rodenberg. Das zumindest sieht ein Antrag der Samtgemeinde-Ratsfraktion der Bündnis 90/Die Grünen und Aktiven Demokraten vor. In dem Antrag heißt es, dass mit einer Photovoltaikanlage eine Kilowattstunde Strom für umgerechnet zwölf bis 14 Cent erzeugt werden könne. Der Strompreis für die Samtgemeinde belaufe sich hingegen auf 18 bis 20 Cent pro Kilowattstunde.

 Georg Hudalla, Bürgermeister der Samtgemeinde Rodenberg, will den Vorschlag zur Installation der Photovoltaikanlage zwecks Eigenenergieerzeugung ins Auge fassen. Zuvor jedoch sollte der Antrag der Grünen/Aktive-Demokraten-Fraktion genauer begründet werden. Sollte diese Begründung das Anliegen zur Errichtung einer Photovoltaikanlage untermauern, werde der Antrag an die entsprechenden Fachausschüsse weitergereicht. Dann, so sagt Hudalla, solle dort die Verwaltung mit der Erarbeitung einer Kosten-Nutzen-Rechnung beauftragt werden.

 Ein weiterer Antrag der Fraktion aus Grünen und Aktiven Demokraten, der die Prüfung der Samtgemeinde eigenen Gebäude auf regenerative Energieerzeugung fordert, werde nach entsprechender Begründung in Teilen verfolgt werden können. In der Vergangenheit sei eine wirtschaftliche Prüfung in dieser Hinsicht bereits erfolgt. Vorstellbar sei eine Untersuchung unter dem Aspekt der Kohlenstoffdioxid-Vermeidung, sagt der Samtgemeindebürgermeister.

 Wenig Chancen hingegen sieht der Verwaltungschef für den Antrag der Grünen und der Aktiven Demokraten, die „künftigen Anträge aller politischen Fraktionen, Gruppen und Ratsmitgliedern sowie Ideen aus der Verwaltung auf der Homepage der Samtgemeinden und Gemeinde“ auf die Internetseite der Verwaltung zu stellen. „Da hätten wir große datenschutzrechtliche Probleme“, sagt Hudalla. Um diesen zu lösen, müsste jeder Antrag datenschutzrechtliche untersucht werden. „Das ist aus rein fachlich-personeller Hinsicht nicht zu machen“, sagt der Verwaltungschef. on

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